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Alt 26.06.2004, 10:03
Gast
 
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Standard Krankheitsverlauf bei einem Glioblastom

Im Februar erkrankte meine Mutter(62) am Glioblastom IV.
Natürlich erkundigte ich mich sofort über´s internet über diese Krebsart. Unteranderem fand ich auch dieses Forum. Bis tief in die Nacht las ich über schreckliche Schicksale. Tagelang war ich ziemlich down. Freunde und Bekannte schimpften mich aus, wie ich das alles lesen konnte, denn nicht jeder Verlauf muß doch tragisch enden. Also verdrängte ich alles und wollte nur noch hoffen. Nach einer OP und sechswöchiger Bestrahlung ist der Tumor aber nun wieder da. jetzt beginnt eine Chemotherapie mit Temodal. Hoffen kann ich nicht mehr, außer darauf das ich Kraft habe alles durchzustehen. Hinzukommt, daß meine Oma (die Mutter meiner Mutter) auch noch lebt (90J, im Haushalt meiner Mutter) und mit Selbstmord droht falls ihre Tochter sterben sollte. Mit meinem Vater kann ich nicht reden. Er blockt völlig ab. Nun habe ich auch noch Probleme mit deren Hausarzt der vor zwanzig Jahren in der Neurochirugie arbeitete und sich dadurch als absolut kopetent hält. Meine Eltern wissen nichts von der Agressivität des Gliob. Nur das er bösartig ist. Meine Tochter 13j leidet auch schrecklich. Am Sonntag ist sie mit starken Schmerzen in den Beinen und einem absolut niedrigen Blutdruck zusammengeklappt. der hausarzt meinte es wäre alles psychosomatisch. Ich kann nicht mehr,am liebsten würde ich ohne eine adresse zu hinterlassen,einfach abhauen, aber dann würde alles den bach runtergehen. wenn ich mal laut werde und schimpfe, heißt es immer egal wen es trifft:sie ist alt, sie ist jung, ist der Mann,... nimm Rücksicht, aber keiner nimmt Rücksicht auf mich ( Habe Job, Familie, gebeAbendkurse, versorge Oma und Vater, gehe immer mit zu den Untersuchungen und mach mich über Ärzte und Internet schlau. Muß ich wirklich noch Rücksicht auf andere nehmen???? Grüße Birgit
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