Liebe puppe88,
herzlichen Dank für die Geburtstagsgrüße!!! Nach einem ausgiebigen Geburtstagsfrühstück mit meiner Ma und zwei Freundinnen bin ich jetzt mit mir allein und sinniere etwas vor mich hin

Höre gerade einen Song von Unheilig und denke an letztes Jahr um diese Zeit. Da lag mein Vater bereits im Sterben... Da bin ich sofort nach dem Frühstück zu meinen Eltern gefahren und dort geblieben. Habe die Hand meines Vaters gestreichelt und ihn angeschaut, stundenlang. Die Nacht war dann schlimm, er wollte gehen, doch wir haben das nicht verstanden... Es war ein Kampf und dann bekam er vor lauter Anstrengung und Wut keine Luft mehr und wir haben den Palliativarzt gerufen. Ich hatte solche Angst, dass er ersticken müsste. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit bis der Palliativarzt endlich eintraf. Dann bekam mein Vater diese terminale Sedierung und schlief. Er schlief und schlief und segelte in der Nacht vom 20. auf den 21.02. davon. So konnte er wenigstens ohne Schmerzen und in Frieden gehen. Ich sehe das alles vor mir, als sei es gestern gewesen. Ich habe sogar den Geruch in der Nase... Und nun stelle ich mich auf meinen Balkon und winke meinem Vater einmal in den Himmel hinauf. Alles ist gut...
Liebe Grüße
Miri