Krankheitsverlauf bei einem Glioblastom
Liebe Sylvia,
ich möchte hier nicht von Lebenserwartung sprechen. Dazu sind die einzelnen Schicksale viel zu individuell. Aber es gibt Menschen, wenn auch ganz wenige, die seit mehr als 10 Jahren mit diesem Monster leben. Wir haben eine Tumorärztin, die mich immer wieder in meiner Hoffnung bestärkt. Auch wenn es meinem Papa sehr schlecht geht. Er hat sich nach seiner OP am 12. Februar überhaupt nicht erholt. Und bis heute wissen wir nicht ob sein Tumor nachgewachsen ist oder nicht. Meine Geschichte kannst du ab Seite 28 verfolgen.
Wenn dein Papa Hoffnung hat ist das eine gute Voraussetzung um z.B. mit H15 etwas zu machen.(Dazu gibt es hier auch einen Thread) Meinem Papa kann ich damit leider nicht helfen, denn sein Schluckreflex ist gestört.
Auch meine Mama ist mittlerweile am Ende ihrer Kräfte. War sie es doch, die bis zu dem fürchterlichen Tag von meinem Papa mehr oder weniger versorgt wurde. Jetzt muss sie selbst auch ins Krankenhaus. Aber wenigstens ist das KH in der Nähe von dem Pflegeheim, in dem meine Papa (leider) ist. So dass ich nicht so große Wege habe, wenn ich beide besuche. Das LEIDER bezieht sich nicht auf das Pflegeheim sondern auf die Tatsache, dass es keine andere Möglichkeit gab.
Was wichtig ist, ist die Lebensqualität für deinen Papa. Versuche ihn zu akzeptieren so wie er jetzt ist und gebe ihm das zu verstehen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass uns diese Krankheit in der Familie sehr zusammengeschweisst hat.
Und vergiß nicht... die Hoffnung nicht aufgeben, denn sie hilft uns, dies alles zu ertragen.
Lieben Gruß
Gabi
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