Krankheitsverlauf bei einem Glioblastom
Hi Sylvia,
mein Papa hat nach der OP auch Bestrahlungen bekommen. Ich kann Dir leider nicht sagen in welcher Dosis sie waren, ich weiß nur, das er sie zwei Wochen lang jeden Tag bekam. Es hat nie länger als 5 Min. gedauert. Er bakam auch so eine komische Maske angepasst, damit genau die betroffene Stelle bestrahlt wird. Er hatte immer gesagt, das das für Leute mit Platzangst nichts wäre.
Die Bestrahlung hat ihn immer sehr müde gemacht, und es hat auch an seinen Kräften gezehrt. Die Haut sollte immer schön eingefettet werden. Manchmal hatte er so ne Art Sonnenbrand, aber das ist alles wieder weggegangen. Geholfen hat die Bestrahlung aber nichts.
Mein Papa lebt mit diesen Tumoren ( es sind mittlerweile 5 in seinem Hirn) nun schon 1 1/2 Jahre. Vor ca. drei Monaten traten bei ihm die ersten Sprachstörungen auf, und seit ca. 5 Wochen kann er seine li Körperhälfte nicht mehr richtig benutzen. Teilweise ist er auch desorientiert, kann sich an vieles nicht erinnern, bringt Raum und Zeit durcheinander.
Liebe Sylvia, das sind nur MEINE Erfahrungen. Man kann das nicht auf deinen Papa übertragen. Jede Krankheit verläuft anders, und es kommt auch immer drauf an wo dieser Tumor sitzt.
Du darfst die Hoffnung nicht aufgeben. Mach aus allem das Beste. Vor allem mußt du jetzt die Zeit mit deinem Paps genießen, denn du weißt nicht wie lange noch. Ganz liebe Grüße Petra K.
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