Moin ...
Zitat:
Zitat von harti269
Kanne Kaffee auf den Tisch, dazu Brötchen, Butter, Schwarzbrot und eine Pfanne mit Rührei und Schinken.
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Da schlage ich zu - unter Weglassen des Brötchens; danke, Heidrun.
Ich hatte mir zwar eigentlich geschworen, zu den Diätgeschichten nix mehr zu sagen, breche diesen Schwur aber jetzt: Ich musste mich ja nun zwangsläufig wegen meiner Lebergeschichte mit dem Essen auseinandersetzen. Hier ist immer die Rede von "viel Obst". Das aber setzt besonders gerne an, weil der dort enthaltene Zucker (Fruktose) in der Leber ziemlich subito in Fett umgewandelt wird - während normale Glukose erstmal direkt vom Körper durch Bewegung (auch des Hirns, herkömmlich "denken" genannt) als Energielieferant genutzt wird. (Folgerichtig darf ich denn auch kein Obst essen.*) Außerdem hat Fruktose einen erheblichen Einfluss auf die Bildung von Hormonen, die unter anderem Einfluss auf das Körpergewicht und die Regulation des Hungergefühls nehmen.
* Aber damit ist es nicht getan. Fruktose wird - da billiger als anderer Zucker - sehr vielen industriell hergestellten Lebensmitteln zugesetzt. Da fängt an bei Cola und Konsorten, geht über Joghurt und Quark bis hin zu vermeintlich unverdächtigen Dingen wie Rollmops und Krautsalat.
Unter Cortison verschärft sich das Ganze dann noch einmal - hier ein Zitat aus einem Artikel, der als Ganzes allerdings ziemlich schwere Kost ist, da gespickt mit Fachausdrücken und nicht unbedingt für den Patienten gedacht:
Zitat:
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Diätetische und Lebenstil-verändernde Maßnahmen sind daher sehr wichtig, um eine Gewichtszunahme unter Cortison zu vermeiden. Insbesondere sollte der Konsum Fruchtzucker-reicher Getränke und Speisen vermieden werden. Fruchtzucker (Fruktose) erhöht die Nahrungsaufnahme, was u.a. mit einer Hemmung der Expression des anorexigenen Peptids POMC erklärt wird (Chan et al., 2008).
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(Quelle:
Gewichtszunahme duch Cortison)