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Alt 12.08.2004, 13:16
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Peggy Peggy ist offline
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Registriert seit: 25.03.2004
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Standard zweimal ist einmal zu viel

hallo,

einige hier wissen, dass mein mann seit knapp 4 jahren an lk erkrankt ist und wir die situation im moment ganz gut im griff haben. um das zu erreichen gab es viele tränen, viele kämpfe und sorgen satt.

zwischenzeitlich erkrankte mein schwager ( bruder meines mannes ) ebenfalls an krebs, hautkrebs mit knotenbefall. in einer aufwendigen op konnte aber alles beseitigt werden. danach die kur und er wurde langsam wieder ins ins arbeitsleben eingegliedert. das alles ist jetzt gut 10 monate her. dieser tage erfuhren wir, dass mein schwager ins kkh eingeliefert wurde mit akuten schmerzen und extremen husten und seit gestern wissen wir, dass er einen 11 cm großen tumor hat, welcher völlig präziese an der selben stelle sitzt wie der muttertumor meines mannes. diagnose: aussenliegendes bronchialca, nicht op.
ist das noch normal? wie ist so etwas möglich??
gestern abend habe ich nun fest gestellt das ich ein gewaltiges problem habe und nicht genau weiß wie ich es lösen soll.

um meinen mann wieder so auf die beine zu bekommen habe ich versucht alle probleme von ihm fern zu halten. er sollte sich nicht ärgern oder traurig sein. er ist einfach glücklich. seit wir wissen das sein bruder erkrankt ist, ist er tod traurig,
weint sogar und seit gestern ist er wieder völlig ausser rand und band, was mich auch wieder in einen tiefen keller zieht. da helfen auch keine guten worte, es ist wie an unseren ersten tag als wir die diagnose bekamen.

was soll ich tun? wir hängen beide sehr an seinem bruder aber dennoch will ich nicht das er alledem wieder ausgesetzt wird. was ist jetzt richtig?
vielleicht ist er auch viel stärker als ich annehme? ich weiß es nicht? wie würdet ihr handeln?

peggy
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