AW: Freund lässt Darmkrebs nicht behandeln!!!
Angelika, bei Dir sehe ich ein Suchen nach einem, nach Deinem ganz persoenlichen Weg. Du setzt Dich immer wieder mit Dir selbst, mit der Krankheit, und mit Anderen auseinander. Du fuehrst den Dialog, und du uberpruefst immer wieder Deinen Kurs. Das kann ich (auch wenn ich persoenlich eine OP bei Dir fuer sinnvoll hielte, aber ich verstehe
zumindest einen Teil der Gruende, warum Du sie ablehnst) ehrlich respektieren.
Bei barpirs Freund sehe ich kein kein Suchen und keinen Dialog. Noch nicht einmal mit seiner (Ex-)Partnerin. Der weiss doch schon alles. Der meint doch, den Schluessel zu Gesundheit und Glueck schon laengst gefunden zu haben. Der haelt doch all die anderen, die nicht makrobiotisch leben und/oder sich medizinisch behandeln lassen, fuer doof.
Aber um sich seine Pseudo-Erfolgsmeldungen verkuenden zu lassen und um ihn ggf. aufzufangen, wenn er in absehbarer Zeit zusammenklappt, sind die anderen ihm dann wieder gut genug. Wo ist da die Suche?
Dass er sich auf barpir Bitten hin gnaedigerweise zu einem CT herabgelassen hat? Inklusive Vorab-Ankuendigung, dass das Ergebnis auf keinen Fall etwas an seiner Entscheidung aendern wird? Wo ist da die Suche?
Ich sehe da nur Verbohrtheit. Nicht nur auf eigene, sondern auch auf barpirs und seiner Familie Kosten. Das tut doch einfach nur weh, zuzusehen, wie er sie auf seinem Egotrip behandelt hat und noch behandelt. Davor kann ich keinen Respekt haben, sorry.
Klar, seine Entscheidung. Er ist erwachsen, er ist geistig klar, er ist muendig. Aber muendig sein bedeutet auch: sich mit Widerspruch und mit den Konsequenzen eigener Entscheidungen auseinanderzusetzen.
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