Cup-Syndrom
Hallo zusammen,
mein Schwiegervater kam vor 6 Wochen mit starken Schmerzen im Rücken ins Krankenhaus. Hier wurde der Bruch von 2 Wirbeln diagnostiziert (Lenden- und Brustwirbel).
Aufgrund des Zustands der Wirbel sowie von "Ansiedlungen" auf den Wirbeloberflächen sprechen die Ärzte von Metastasen.
Allerdings konnten die Ärzte trotz entnommener Zellproben keinen Tumor exakt nachweisen. Die Aussage daß es sich um Metastasen handelt resultiert ausschließlich aufgrund des optischen Erscheinngsbilds der zerbrochenen Wirbelkörper. Aufgrund des fehlenden Primärtumors suchen die Ärzte nunmehr seit Wochen nach Tumor. Es wurden praktisch alle inneren Organe mittels CT, Röntgen und diversen Spiegelungen untersucht, aber keine weiteren Befunde festgestellt. Die zerbrochenen Wirbel wurden mit Knochenzement stabilisiert.
Seit 10 Tagen klagt mein Schwiegervater unter extrem starken Schmerzen "in" einem Obeschenkelknochen. Der Schmerz strahlt bis in den Hüftbereich aus und tritt nur unter Belastung (Stehen und Sitzen) auf. Die Morphiumpflaster zur Schmerzlinderung helfen ihm allerdings gar nicht, seit 10 Tage kann mein Schwiegervater nur noch unter extremen Schmerzen aufstehen und gehen, die meiste Zeit liegt er.
Heute wurde eine Skelettszintigraphie gemacht, die Ergebnisse kennen wir aber noch nicht.
Kennt jemand ähnliche Symptome, uns irritiert vor allem die Festlegung der Ärzte bezüglich der Wirbelbrüche auf Metastasen.
Ich dachte immer, daß aufgrund einer Zelluntersuchung eine Metastase ziemlich zweifelsfrei zu erkennen ist?
Vielen Dank für eure Antworten und gute Besserung euch allen und euren Angehörigen.
Peter
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