Thema: Cup-Syndrom
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Alt 15.12.2004, 22:45
Gast
 
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Standard Cup-Syndrom

Hallo Eva-Maria,
hab Dich auch schon sehr vermißt. Ich drücke Euch fest die Daumen. Meine Mutter hat jetzt wegen ihrer Schmerzen eine Peridualanästhesie mit Pumpe, da sie die Morphine vom Schmerzpflaster nicht verträgt. Die Schmerzen können ganz gut damit behoben werden. Allerdings ist das auch nicht die Dauerlösung, da die Nadel nur max. 1/2 Jahr drin bleiben kann, drum bekommt sie jetzt zusätzlich Schmerztabletten, um sie wieder davon weg zu bringen. (Hätte man wohl besser ausprobiert als sie die Pflaster noch hatte!!)
Vorerst ist Ziel daß sie neben der Schmerzbekämpfung wieder ans Essen kommt.
Es gibt auch mobile Pumpen zum umhängen ca. 10x10 cm für zu Hause. Tritt zum Dauerschmerz ein Durchbruchsschmerz kann selber zusätzlich dosiert werden.
Die Bluttestungen laufen noch und wir müssen warten, ob eine Impfung bei meiner Mutter in Frage kommt.
Parallel versuche ich immer andere mögliche Therapien auspfindig zu machen und zu prüfen ob diese eine mögliche Chance darstellen.

Lieber Peter,
bei meinen eigenen Recherchen bin ich, wie oben beschrieben, auch auf das Medikament Thalidomid gestoßen. In einer Sendung wurde kurz angesprochen, dass zur Zeit eine Studie mit 600 Personen in Heidelberg läuft. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist die Studie auf Knochentumore ausgerichtet. Vielleicht kannst Du dort Hilfe und Informationen bekommen.
Zu den Tumormarkern ist es wohl so, dass die einmalige Höhe eigentlich nicht viel aussagt. Man muß mehrere Vergleichswerte haben, um zu beurteilen, "ob da was wächst", nämlich wenn ein ansonsten einigermaßen stabiler Wert auf einmal in die Höhe schnellt.
Viele Grüße
Anja
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