Lieber Theo,
es wäre wichtig, dass man Euch zu möglichen Sozialleistungen berät. In den Brustzentren sind Sozialarbeiter angestellt, diese wissen, welche Sozialleistungen Familien mit Kindern in Anspruch nehmen können. Z.B. steht Euch eine Haushaltshilfe zu, die der Arzt verordnen muss und die Krankenkasse übernimmt hierfür die Kosten.
Weiterhin wäre es sicherlich gut, finanzielle Unterstützung zu erhalten, da die Eigenanteile, gerade bei Krebserkrankungen hoch sind und meistens vorfinanziert werden müssen. Bitte stellt bei der Krankenkasse einen Antrag auf die 1 Prozent Regelung. Sie kann in Anspruch genommen werden, wenn man in den vergangenen 12 Monaten mindestens einmal pro Quartal wegen der gleichen Erkrankung in Behandlung gewesen ist.
Wie Du schon schreibst, belastet die Erkrankung Deiner Frau auch die Psyche und damit Eure Beziehung. Diese Probleme sind bekannt, in den Brustzentren besteht die Möglichkeit psychische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Bitte fragt bei den behandelnden Ärzten danach.
Die Deutsche Krebshilfe hat im Rahmen ihrer blauen Reihe nützliche Ratgeber herausgegeben, bitte schaue einmal hier:
www.krebshilfe.de/infomaterial/Blaue_Ratgeber/Sozialleistungen-bei-Krebs_BlaueRatgeber_DeutscheKrebshilfe.pdf
und auch hier:
https://www.krebshilfe.de/infomateri...Krebshilfe.pdf
Die Antihormontherapie greift tief in den Organismus einer erkrankten Frau ein, die Umstellung des Hormonhaushaltes ist mit vielen Problemen verbunden. Sie muss sich praktisch selbst erst einmal neu kennen lernen.
Liebe Grüße, verbunden mit einem großen Kraftpaket an Euch alle.
Elisabethh.1900