Diagnose Nierentumor per Telefon, und nun?
Hallo ihr Lieben
Ich habe vor 3 Wochen telefonisch die Diagnose Nierentumor bekommen. Das hat mich ziemlich umgehauen. Es war wie bei vielen ein Zufallsbefund durch eine CT-Untersuchung wegen Bauchschmerzen. Als ich die CT-Bilder zum Einlesen in meiner Querschnittsklinik abgegeben habe, hat sich die Uni Ulm die Bilder in der Radiologischen Sprechstunde gleich angeschaut. Dann kannste Telefonanruf. Ich wurde telefonisch über die OP aufgeklärt und zwei Tage später bekam ich die Termine für die Voruntersuchung (24.5.26) und die OP (6.5.26). Das war alles. Seit dem fährt mein Kopf Achterbahn.
6 Monate vorher waren die Nieren noch in Ordnung. Vor 3 Wochen waren es 3 cm. Leider liegt der Tumor eher im Nierenbecken und am Harnleiterabgang. Ist das dann nicht eher ein Nierenbeckentumor? Muss dann die Niere komplett entfernt werden? Da ich Rollstuhlfahrerin bin (Querschnitt) , sind Nierenprobleme immer sehr heikel.
Außerdem wurde im CT eine Läsion in der Leber gefunden. Ist das evtl. Schon eine Metastase? Dachte immer, wenn die Tumore noch klein sind, bilden sie noch keine Metastasen.
Wie geht’s nach der OP weiter? Eine onkologische Reha macht für mich eigentlich kein Sinn, da dort viel Sport und Bewegung dabei ist, an der ich je dann doch nicht teilnehmen kann. Was dann?
Vielleicht kannst hier der ein oder andere ein wenig Ordnung in meine Kopf bringen.
Danke für eure Unterstützung
Eure Rollimaus
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