Hallo, lese schon seit langem mit und will mich jetzt mal vorstellen bzw. meine Geschichte erzähle.
Bin männlich, 55
Die beginnt bereits im Frühjahr 2025. Naxh einer schweren Erkältung hielt sich ein hartnäckiger Husten, der auch nach 2 Monaten nicht weggehen wollte. Bin dann wieder zum Arzt, der ordnete ein CT an. Ergebnis: Verschleppte Lungenentzündung, die am abheilen sei. Für mich war das eine Diagnos, die die Ursache klar indentifiziert.
Der Husten wurde mal besser, mal wieder stärker. Nach ein paar Monaten hatte ich dann leichte Blutspuren im Auswurf. Wieder zum Arzt. Durch den Husten seien Schleimhäute gereizt bzw. eingerissen, kein Grund zur Beunruhigung. Karneval 2026 hatte ich dann vermehrt Auswurf mit ordenlich Blut. Wieder zum Arzt, auf erneutem CT und Überweisung zum Lungenarzt bestanden. Beim CT wurde erstmal nichts verdächtiges entdeckt. Termin beim Lungenarzt dann nach 3 Monaten.
Der ordnete dann eine Lungenspiegelung an. Ergebnis: Tumor im Hauptbronchus der linken Lunge. Es wurde ein PET-CT gemacht, gestreut hatte zum Glück noch nichts, auffälig war die Pleura. Dort wurde im Sept.26 eine Probe entnommen, mit negativem Befund. Es folgte eine neoadjuvante Chemo- und Immuntherapie. Im Januar dieses Jahres erfolgte eine Pneumoektomie links.
Der Tumor hatte sich schon weit bis zur Speiseröhre vorgearbeitet, daher wurde eine Strahlentherapie verordnet, 30 Einheiten. Vor 3 Wochen hatte ich die erste Kontrolle, dort war nichts auffälliges zu finden
Dadurch erfolgte der Antrag auf die AHB erst ca. 2 Wochen vor Ablauf der Strahlentherapie. Bewilligung kam Anfang des letzten Monats. Darf in eine Klinik auf Sylt. Was mir fehlt ist der Termin. Eine heutige Nachfrage brachte leider gar nichts neues, sie können keine Aussage treffen bzgl. der Wartezeit.
Hoffe das ich zeitnah zur Reha kann, bin jetzt seit Aug letzten Jahres krankgeschrieben und will wieder arbeiten. Da ist momentan wegen fehlender Kondition und Luftnot bei Belastung nicht dran zu denken.