Tonsillenkarzinom
Hallo Doris mit Mann und alle anderen,
das ist eine schöne Aufforderung und ihr habt recht! Vor allem nutzen wir das Forum, um unser Herz auszuschütten, um über Sorgen zu sprechen, über die wir sonst nur schwer mit Nichtbetroffenen reden können. Das tut gut. Von miner Seite ist zu berichten, dass es mir nach all der Sch..., die ich hinter mich gebracht habe, zur Zeit gut geht. Es ist jetzt 1 Jahr her. Ich komme gerade aus dem Urlaub zurück, den ich genossen habe. Meine Bedenken wegen des Essens waren (fast) umsonst. Obwohl ich für jeden Tag nur 1 Flasche Biosorb bei mir hatte, habe ich nicht abgenommen. Meine Auswahl beim Essen ist zwar beschränkt (kein Fleisch, keine Salate, kein faseriges Gemüse aber Fisch, Nudeln, Kartoffeln, Toastbrot, Eier sind prima) aber es geht mit einem zusätzlichen Schluck Wasser alles runter. Ein Weizenbier habe ich mir auch ´mal gegönnt (leider kann ich keinen Wein vertragen - brennt wie verrückt). Mein HNO-Arzt hatte nichts dagegen einzuwenden. Die Wassersprühflasche ist mein ständiger und liebster Begleiter. Die Angst vor dem schrecklichen Verschlucken hält sich mittlerweile auch in Grenzen. Täglich lange Spaziergänge haben mich körperlich wieder recht fit und belastbar gemacht. Ich habe gelernt, mit meiner Erkrankung zu leben und hoffe, dass es so bleibt. Mein Mann unterstützt mich und hilft mir weiterhin sehr, sehr lieb, wie und wo er nur kann. Er scheint diesbezüglich niemals müde zu werden. Er meint, den Kopf hängen zu lassen bedeutet, dem Krebs wieder eine Chance zu geben. Also immer Kopf hoch und wietermachen... es muss sich lohnen!
Karin
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