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Alt 21.01.2006, 00:46
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GEP GEP ist offline
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Registriert seit: 04.12.2005
Ort: ab 02.12.2006 in Hessen
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Standard AW: Meine liebe Frau hat mich verlassen

Meine Liebe Uschi, mein geliebter Schatz, mein Engel,

ich möchte Dich nur ganz kurz grüßen. Ich war ja heute schon zweimal in Deinem Garten, da haben wir ja schon eine Menge Gedanken ausgetauscht.

Jetzt ist wieder Wochenende und ich werde mich ganz tief verkriechen.

Ich habe eben ein wunderschönes Märchen geschickt bekommen.
Ich warte da noch eine Antwort auf eine Frage von mir.

Ich habe Dir ja erzählt, dass ich seit Montag nicht mehr weinen kann (stimmt nicht ganz, heute einmal in Deinem Garten, sind mir ein paar Tränen gelaufen).

Das ist etwas, was mich völlig fertig macht. Ich hoffe, dass das etwas Positives ist.
Ich habe Angst dass Du meinen könntest, ich trauere nicht mehr um Dich.
Das ist aber nicht so, ich trauere genau wie an dem Tag, als Du von mir gegangen bist.
Nur jetzt eben ohne Tränen (vielleicht kann mein Körper keine mehr produzieren, weil ich schon soviel geweint habe).

Deine Schwester und ihr Mann waren heute kurz hier, die haben ihre Hunde mitgebracht. Der große kam laufend zu mir und hat seinen Kopf auf mein Bein gelegt. Ob Tiere spüren, wenn man traurig ist? Da hab ich direkt an Dich gedacht, als die wieder gegangen sind. Du hättest direkt den Staubsauger herausgeholt und alles abgesaugt.
Die sind nicht lange geblieben, ich nehme an, weil ich kein angenehmer Gesprächspartner heute war. Kann ich auch nichts für.

Ach wie gerne würde ich mit Dir jetzt sofort an die Nordsee fahren und das Wochenende dableiben.
Vielleicht mache ich das am nächsten oder übernächsten Wochenende, ich habe ja Deine Bilder dabei und unterhalten kann ich mich ja dann sowieso mit Dir.

Warum ist der Schmerz immer noch so stark und es tut mir immer alles so weh, wenn ich an Dich denke.


Ich liebe Dich unendlich und immer; bis Morgen früh in Deinem Garten
Gerhard
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Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. B.Brecht
Wir haben gekämpft und trotzdem verloren.

Die Zeit heilt nicht alle Wunden. Sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.
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