lungenkrebs
Hallo.
Auch ich lese seit Monaten in diesem Formum mit und habe mich nicht getraut zu schreiben.
Nach meinem Beitrag hier, hat Yvonne mich sehr bestärkt und ich hatte gar nicht damit gerechnet, daß ich jemandem etwas "geben" kann. - Ich freu mich sehr darüber Yvonne und das gibt mir schon ganz viel.
Heute nachmittag habe ich die ganze Zeit geschlafe, obwohl ich mich nur kurz hinlegen wollte. Doch ich war so müde und hatte so einen eigenartigen Traum, daß ich die Augen gar nicht mehr aufmachen konnte.
Ich träumte:
Ich saß in einem Zug und dort waren viele Menschen. Freundliche Menschen. Manche liefen in den Gängen herum und manche saßen und waren im Gespräch vertieft. Ich sah mich auf einem Sitz, mit meinem "Köfferchen" auf dem Schoss. In einer Sitzgruppe entdeckte ich Yvonne beim Sekt und mit ihrer Mutter. Sie lachten und machten Reisepläne. Andere Menschen liessen sich davon anstecken und öffneten auch eine Flasche Sekt und erzählten von schönen Dingen. - Es war eine schöne Atmosphäre in dem Zug, denn keiner war alleine. Auch wenn manche alleine saßen und nicht sprachen, so konnten sie doch Anteil an den anderen Menschen haben....
Es war ein toller Traum und ich für mich bin total dankbar, daß es diese Formu gibt und Internet. Was wären wir vor 20 Jahren doch alle einsam mit dieser Situation gewesen. Innerlich bin ich auch denen dankbar, die "Versuchskaninchen" für alle Chemotherpien waren und von denen wir heute profitieren.
Ich wünsch euch einen schönen Abend.
Günther
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