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Alt 02.02.2003, 00:17
Gast
 
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Standard Tonsillenkarzinom

Hallo Lütty,

Helli hatte vor der OP keinerlei Schmerzen. Es fing damit an, dass sie mit der Zunge eine Stelle spürte, die sich anders anfühlte, als gewohnt. Der HNO-Arzt sagte, es sei alles in Ordnung und verschrieb vorsorglich Antibiotika. Daraufhin hatte Helli 3 Tage später einen geschwollenen Lymphknoten, der aber auch keinerlei Schmerzen verursachte. Der HNO-Arzt war ratlos und verschrieb stärkere Antibiotika. Der geschwollene Lymphknoten blieb und der HNO-Arzt riet zur operativen Entfernung, was denn auch ambulant geschah. Der Operateur sagte uns, wir könnten Freitag oder Montag das Ergebnis erfahren. Wir hatten uns für Montag entschieden und hatten noch ein tolles und unbeschwertes Wochenende. Dann am Montag das Ergebniss, bösartig, Lunge oder HNO. Wir waren wie gelähmt, aber der Operateur hat sofort für uns die Termine für die weiteren ambulanten Untersuchungen arrangiert. Demnach wies alles auf den HNO-Bereich hin und der Hausarzt wies uns zur weiteren Untersuchung in die Uniklinik ein, da der Primärtumor ja noch nicht bekannt war. Dort waren wir dann am Freitag und man hat sofort für Montag den Termin für die Panenendoskopie mit Option auf Entfernung der Mandel anberaumt. Am Dienstag dann das Ergebniss: jawohl, es war die Mandel, man muss nochmal nachschneiden, um saubere Ränder zu erhalten und um die Lymphknoten am Hals zu entfernen. Die OP's hatte Helli relativ gut überstanden. Die von den Ärzten verschriebenen Schmerzmittel waren jederzeit wirkungsvoll.

Hans
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