Einzelnen Beitrag anzeigen
  #6  
Alt 11.06.2006, 10:43
heidemarie heidemarie ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 16.08.2005
Ort: Pottendorf, Niederösterreich
Beiträge: 20
Standard AW: Rezidiv nach Ablatio und Chemo !

Liebe Intscha, Apel68/Susanne, gtg/gabi und ilse racek !
Danke für eure Antworten und aufbauenden Worte. Komischerweise gelten diese von euch, obwohl wir uns nicht kennen, mehr als Worte der Familie und Freunden, so gut sie es auch meinen. Denn wirklich hineinversetzen kann sich nur jemand wie ihr. Es ist eben ein ganz grosser Unterschied, wenn man zwar vom Schicksal der Mama/Schwester/Freundin "betroffen" ist, weil es einem leid tut, oder ob man selbst davon "betroffen" ist. Genaugenommen bin ich/sind wir doppelt "betroffen". Ich habe wieder begonnen, in diversen Büchern, die ich mir voriges Jahr gekauft habe, aber vor einigen Monaten wieder weggelegt habe, weil es mir ja so gut ging !! zu lesen. Im Moment schau ich wieder in das Buch von Ursula Goldmann-Posch "Der Knoten über meinem Herzen" rein. Aber auch hier finde ich (noch) nicht die nötige positive Einstellung, dass ich es auch schaffen kann. Ein Satz, den sie geschrieben hat, hat mir zwar sehr gefallen: "Ich habe nicht mit dir, Krebs, gerechnet. Aber du hast auch nicht mit MIR gerechnet." Ein sehr kämpferischer Satz, aber ich bezweifle, ob das, was mein "Kampfgeist" ist, nicht nur Angst ist. Ich weiss, ihr alle versteht, was ich meine. Und so werde ich halt weiterhin versuchen, meine Angst zu verscheuchen, ich weiss nur noch nicht genau, wie.
Trotzdem wünsche ich allen hier im Forum einen schönen Sonntag.
Und besonders dir, Gabi, drücke ich für Montag die Daumen.
Liebe Grüsse,
Heidemarie.
Mit Zitat antworten