AW: Alltag nach der Darm-OP
hallo luna-tina!
das ist wirklich eine besch.... situation.
auf der einen seite du in deiner jetzigen sitation, ungewiß ob neue metas da sind, neue chemo oder nicht, evtl. wieder op.
da brauchst du die unterstützung deiner familie und freunde. die sicherheit die sie einem verleihen können, wo man sich ausweinen kann.....
auf der anderen seite dein bruder, der sich total unsicher ist, angst hat, das anscheinend nicht wahrhaben will.
der dich nicht verstehen kann oder will.
ich denke, du solltest wirklich versuchen, bei ihm einen schritt zurückzumachen, nur im bezug auf die krankheit.
vielleicht tut euch das beiden gut, einfach mal über alltägliches zu sprechen.
frag ihn mit dem bett, ohne ihn über die neuesten krebsgeschichten zu informieren.
quatscht, haltet smalltalk, geht bummeln!
wenn er bereit ist, wird er den schritt auf dich zumachen und dich fragen, was es neues gibt.
er wird es ja auch durch deine mama erfahren.
mein kleiner bruder (28) verhält sich ähnlich.
wenn wir quatschen meist über alles andere, aber nicht über die krankheit und ich muss sagen es ist OK.
es ist auch mal gut, wenn nicht immer alle ankommen "und wie geht´s"?
wenn man "normal" behandelt wird.
und trotzdem bleibt er auf dem laufenden, entweder über den rest der familie oder hin und wieder fragt er auch mal selber.
hab ein bißchen verständnis!
deine familie hat mindestens genauso viel angst wie du.
möchte mir nicht vorstellen, wie es in denen aussieht.
bei dem gedanken wird mir immer ganz schlecht!
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