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Alt 21.07.2007, 16:00
Mona66 Mona66 ist offline
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Standard AW: Krank und Arbeit?

Hallo Sister,
das was du schreibst, hört sich mindestens in Teilen so an, als wäre das nicht machbar.
Die "Zicken" bekommst du vermutlich noch gebändigt Und dass man sich monatelang über gar niemanden ärgert, ist ja fast ausgeschlossen.

Ich hab bei den Arbeitskollegen die Ansprechpartner aus meinem Bekanntenkreis gehabt (was ich vorher nicht so wusste), die die meisten eigenen Erfahrungen hatten (entweder selbst oder als enge Angehörige) und das waren auch tatsächlich Ansprechpartner, die mir in mancher Weise ziemlich geholfen haben. Die anderen waren alle ziemlich nett.

Aber mal anders gefragt: wie wird das geregelt, wenn du nicht da bist? Wie würde es geregelt werden, wenn du nach Wiedereingliederung fragen würdest, also z.B. danach nur 3-4 h täglich zu arbeiten? Eines ist sicher: du kannst während der Chemo nicht absolut die gleiche Leistung erbringen, die du vorher erbracht hast. Auch ich hab vieles versprochen, was ich nicht gehalten habe, weil ich Dinge liegengelassen habe. Der Arbeitstag war halt einfach kürzer als ich es von früher gewöhnt war.

Die Frage ist aber wirklich, ob das die einzige Möglichkeit ist. Wie du es erzählst, ist da nur schwarz und weiss. Gibt es in deinem Job nicht auch noch was dazwischen? Wenn du drin bleiben würdest, würde vielleicht das Wiederreinkommen nachher schneller gehen? Gibt es nicht die Möglichkeit, dass du einen Stellvertreter hast, der mehr übernimmt, in der Zeit? Ich kenn deinen Job nicht gut genug, so dass ich es schlecht einschätzen kann.

LG
Mona
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