lungenkrebs
Liebe Mariejane,
ich wünsche mir auch sehr für Dich, dass diese Phase bald wieder zuende geht und die Lebensweisheit "auf Regen folgt Sonnenschein" auch bei Deinem Vater zutrifft.
Meinem Vater geht es auch sehr schlecht (nicht verwirrt sein, hier schreibe ich ja immer wegen meiner Mutter, die Lungenkrebs hat. Mein Vater hat Kehlkopfkrebs, da meine Eltern aber lange geschieden sind, ist die Bindung zu meiner Mutter einfach viel stärker. Sorgen mache ich mir dennoch um meinen Vater). Morgen kommt einer Ärztin zu ihm nach Haus, um zu entscheiden, welche Pflegestufe er bekommt. Da er nichts mehr allein machen kann (er kann auch nicht mehr sehen, da das Gesicht so geschwollen ist, Lymphdrainage bringt nichts, bekommt er 2 x täglich). Nach meinem Besuch in der letzten Woche sagte mein Freund auf der Rückfahrt nach Hause, es wäre besser, wenn ich mich nciht mehr mit der Krankheit, sondern mit dem Tod auseinandersetzen solle, damit ich das unvermeidliche auch besser verarbeiten kann. Was richtig ist, weiß ich auch nicht. Da sind ja schließlcih Kopf und Bauch und die wollen immer etwas anderes.
Liebe Mariejane, gern bete ich für Deinen Vater mit und hoffe, dass es ihm bald viel besser geht. Bald bist Du ja auch bei ihm und dann fühlst Du Dich auch besser, einfach weil Du nicht so weit weg bist.
Alles Liebe für Euch,
Daniela
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