AW: Meine Freundin hat Brustkrebs - Tipps
Liebe Purzel,
ich bin als Freundin in einer ähnlichen Situation wie du es bist. Ich habe dazu auch einen Beitrag hier eingestellt. Als ich vorgestern von der Diagnose meiner Freundin hörte war ich geschockt, am Heulen und so ziemlich ratlos. Aber trotz der kurzen Zeit in der ich mich jetzt mit dem Thema befasse, habe ich zwei Dinge bemerkt. Erstens: Mein Mann und ich haben uns ganz bewusst dafür entschieden, dass wir sie so gut es geht, begleiten wollen. Das war gut so, weil ich mich dann auch sofort mit der Krankheit befasst habe. Ich habe vieles nachgelesen und gelernt (ich wusste definitiv nichts!), ich habe von Betroffenen gehört, dass man auch mit Krebs leben kann und ich habe nette Tipps bekommen, wie ich meine Freundin unterstützen kann. Das macht es mir leichter und als ich gestern mit meiner Freundin telefoniert habe musste ich mich nicht hilflos auf Floskeln oder Allgemeinplätze reduzieren sondern konnte ein -wie ich glaube- gutes und intensives Gespräch mit ihr führen. Mir hat das geholfen und darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen. Ich werde mich mit den Dingen befassen, mit denen sie sich nun beschäftigen muss und dadurch versuchen zu zeigen, dass ich an ihrer Seite bin.
Ich wünsche dir und deiner Freundin von Herzen alles alles Gute! Silke
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