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Alt 07.11.2003, 09:02
Gast
 
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Standard Götter in Grau?

Auch ich denke, wenn ich mich als Patient informiere - bei schlechten Erfahrungen habe ich die Möglichkeit, den Arzt zu wechseln -, bei Unsicherheit Zweit- und Mehrmeinungen einhole und mich von Mund-zu-Mund-Propaganda nicht direkt beeinflussen lasse, bin ich auf dem guten Wege, ein "mündiger" Patient zu sein. Dadurch öffne ich Scharlatanen etc. nicht Tür und Tor!
Zu empfehlen ist auch, bei der Schock-Diagnose Krebs eine Person des Vertrauens zu den Informationsgesprächen an seiner Seite zu haben. In solchen "Ausnahmesituationen" ist es für den Betroffenen sehr schwer, Ruhe zu bewahren. Oft gehen Informationen dann an ihm vorbei, die jedoch der andere aufnimmt!
Natürlich gibt es nicht nur gute Ärzte. Aber das ist subjektiv: "Wer mir hilft ist gut, wer mir nicht hilft ist schlecht". Es muss jeder für sich selber entscheiden, welcher Arzt sein Vertrauen genießt. Das geht aber nur, wenn der Patient informiert und kritisch den Ärzten gegenüber tritt.
Ein solcher Patient läßt sich dann auch nicht von Allem und Jedem beeinflussen!

Grüße Mo