Götter in Grau?
Liebe Forumsteilnehmer,
schön ist es, daß hier mittlerweile wieder ein fast vernünftiger Umgangston herrscht.
Nicht schön ist, daß hier Meinungen a la "Schwarz-Weiß-Malerei" verbreitet werden.
Fakt zur Chemotherapie ist: Sie kann helfen oder andere Therapien unterstützen, über echte Heilungen durch Chemotherapie gibt es bislang, bis auf wenige Ausnahmen, die aber leider auch nur wenige Krebsarten betreffen, keine Nachweise. Gerne erfahre ich hier anderslautende Berichte mit Herkunftsnachweis.
In den Leitlinien zur Chemotherapie sind zeitliche Zielvorgaben gegeben, die einfach unrealistisch sind, jedoch dadurch unbedingt ein positives Bild der Chemobehandlungen zeichnen.
Weiterhin sind die Statistiken völlig verzerrt, da nicht nach einzelnen Krebsarten unterschieden wird. Es würde nämlich ein verheerendes Bild ergeben, aber durch Hereinnahme von sehr gut behandelbaren Krebsarten kommt man dann auf eine prozentual hohe Quote. NH und Hodenkrebs sprechen im Gegensatz zu allen anderen Krebsarten sehr gut an, wenn man diese aus der Statistik nehmen würde, es würde sich ein dunkeldüsteres Bild ergeben. Hinzugerechnet noch die kurzzeitigen Fristen, wobei die durch die Chemo verringerte Lebensqualität keine Berücksichtigung findet, ergibt sich für die Chemo, von Ausnahmefällen abgesehen, keine Berechtigung. Wenn Heilung erfolgt ist, für den Betroffenen ist es wunderbar und für jeden wünschenswert, aber ist es nicht eine Überlegung wert, ob nicht auch andere Dinge den Heilungsprozeß gefördert haben?
Aufgrund der bislang vorliegenden Statistiken ist Chemotherapie in den meisten Fällen ein Ausdruck von Hilflosigkeit der behandelnden Ärzte, mit Ausnahme einiger weniger Krebsarten, wobei noch immer unklar ist, ob diese zu den Krebsarten gehören, oder ob diese zur Schönung der Statistik als solche aufgenommen wurden.
Freuen werde ich mich, wenn jetzt endlich dieses unsägliche bla-bla aus diesem Forum herauskommt und endlich Argumente hier Einzug finden.
Grüße
wolf44
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