Hallo an Alle,
mein Schwiegervater ist heute wieder aus dem Krankenhaus gekommen und hat die 2. Chemo besser überstanden als die erste. Leider war bei dem Abschlussgespräch ein Assistenzarzt anwesend und hat meinem Schwiegervater erheblich Angst gemacht. Er besprach mit ihm den weiteren Verlauf, wobei er nicht zimperlich war. Er sagte, dass nach der 3. Chemo (beginnend am 24.04.) ein PET-CT gemacht wird, um festzustellen, wie die Chemo gewirkt hat. Verständlich. Dann wird entschieden, ob OP oder zuerst Bestrahlung. Bei der OP, so sagt er, wird alles "rausgenommen" auf der rechten und linken Seite! Bei der Bestrahlung kann es sein, dass die Speiseröhre in Mitleidenschaft gezogen wird und er eine Magensonde für ca. 3 Wochen bekommt. Was dann kommt, steht noch nicht fest.
Es lief alles so gut bis jetzt und die Stimmung war OK. Doch jetzt ist mein Schw-Vater total down und deprimiert!!!!
Lieber Uwe, was haben denn Deine Ärzte gesagt?
Ich habe meinem Schw-Vater auch das mit dem Zahnarzt gesagt. Er wird knapp 2 Wochen Zeit haben, wenn er wieder nach der Chemo draußen ist. Reicht das? Wie schaut bei Dir die Bestrahlung aus?
Im Moment ist wieder alles so deprimierent und ich werde wahrscheinlich morgen noch einmal beim Arzt anrufen.
Mein Besuch hat sich auf meine Mama beschränkt. Die 3 Jungs gehören zu meiner Schwester. Ich habe ein Mädchen (7) und einen Lausbuben (5). Meine Schwester konnte leider nicht kommen, da es ihrer Schwiegermutter (Brustkrebs schon seit 13 Jahren!) sehr schlecht geht!!! Wird wahrscheinlich das letzte Osterfest für sie werden. Deshalb fahren sie dorthin.
Gut für mich, habe ich etwas Ruhe und mehr Zeit für meine Mama (wollen mal am Kudamm bummeln gehen!).
Viele liebe Grüße an Alle und trotz der blöden Neuigkeiten "Frohe Ostern"
Eure Rike