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Alt 20.11.2009, 08:45
sabsimarie sabsimarie ist offline
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Standard AW: Brustkrebs, es hat mich erwischt

Hallo, ihr Hüfluzwerge,


habe gestern mit einer Freundin telefoniert, die seit vielen Jahren schon nicht mehr hier in Dortmund wohnt. Wir haben früher unsere Ausbildung in der gleichen Praxis gemacht (wo ich immer noch bin). Haben einige Jahre zusammen gearbeitet. Dabei ist uns eine lustige Geschichte eingefallen, die wir in der Praxis gemeinsam erlebt haben.Ist so ca. 22 Jahre her. Muß ich euch mal erzählen:

Wir führten damals in der Praxis Doppler Sonographie durch, damit wird die Durchblutung von Venen und Arterien gemessen. Wir hatten diese Untersuchung schon ein paar Mal an den Beinen gemacht.
Es wurde ein Blutdruckgerät am Oberschenkel befestigt und dann an zwei Stellen mit einem kleinen Gerät an den Füßen und in der Kniekehle gemessen.
Mein Chef schickte uns(wir waren damals noch jung und unerfahren) einen Herrn ins Untersuchungszimmer und sagte: Wir machen eine Doppler- Sono.
Hatten wir ja schon öfters gemacht, also legten wir los.
Der Herr war so ca. 55 Jahre alt und es war Winter. Ich bat ihn dann, seine Hose aus zuziehen, da ich ja das Blutdruckgerät an seinen Oberschenkel befestigen mußte.
Er zog ohne ein Wort seine Hose aus. Darunter trug er eine lange Unterhose Marke Feinripp. Ich fragte, ob er diese hochkrempeln könne. Er verneinte und meinte der Bund unten sei zu eng.
Da wir aber glaubten, darunter trägt man noch eine kurze Unterhose, baten wir ihn die Lange auch auszuziehen. Er stutzte kurz,zog sie dann aber aus. Darunter trug er nix mehr.
Er legte sich dann mit dem Rücken auf die Liege und versuchte verzweifelt mit seinem langen Unterhemd sein edles Teil zu verdecken.
War uns mega peinlich. Aber wir machten die Messung.
Wahrscheinlich mit hochrotem Kopf.
Immer wieder verrutschte sein Unterhemd und er klemmte es sich zwischen die Beine.
Dann wollten wir an den Kniekehlen messen, so das er sich umdrehen mußte. Verzweifelt wollte er dann seinen blanken Po mit dem Unterhemd bedecken.
Klappte nicht so gut.
Und als uns dann der dicke nackte Po so endgegen blitzte, ging die Tür auf.
Mein Chef kam rein, überblickte die Situation, grinste und meinte:
Was macht ihr denn da, ihr solltet vorbereiten, ich wollte die Halsschlagader messen.


Die Geschichte hat mein ehemaliger Chef immer wieder gern zur Belustigung erzählt.

PS: Der Patient ist nie wieder zu uns gekommen. Ich möchte auch heute noch nicht wissen, was der von uns gedacht hat.


So jetzt kümmer ich mich um meinen Haushalt.

Bussi

Sabine
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