Liebe BRCAs
Vielen lieben Dank für die schnellen und sehr hilfreichen Antworten.
Bei mir sind Oma und eine Tante, beide in den 40ern, an EK gestorben, und meine Mama "erst" mit 60 an EK erkrankt, 1 Cousine BK mit 25. So'ne Familiengeschichte lässt einem eigentlich keine Wahl, finde ich. Trotzdem bin ich derzeit die Einzige in der Familie (einschließlich Mann, Tschador, nur soviel zum Thema Unterstützung), die das so sieht. Meine Mama schon auch, aber meine beiden Schwestern wollen von dieser "Verstümmelung" nichts wissen. Deswegen klammern wir das Thema bei Familientreffen eigentlich total aus und jeder tut so, als ob es dieses Gen nicht gäbe. Meine Mama war eigentlich die Einzige, die trotz anfänglicher Skepsis sachlichen Argumenten zugänglich war und sich mal mit den Zahlen auseinandergesetzt hat. Danach hat sie auch gemeint, sie hätte die OPs mit Sicherheit auch gemacht, wenn sie die Chance dazu gehabt hätte. Meine Schwestern reden aber immer noch von einem Risiko von 30%, so dass ich merke, dass sie sich nicht mal die Broschüren durchgelesen haben, die wir vom Arzt bekommen haben

.
Tja, und mein Mann hat glaube ich Angst, dass er von jetzt auf gleich eine hitzewallende, übellaunige und schlecht schlafende Frau zu Hause hat, aber er traut sich wenigstens nicht aktiv dagegen zu reden.

Aber Unterstützung? Nee, würde ich nicht wirklich so nennen. Mit neuen Möpsen hätte er wahrscheinlich weniger ein Problem.
Tschador, ich weiß zwar nicht was genau du für ne Voruntersuchung hast morgen, aber alles Gute! Ich weiß auch genau, dass ich schon eine Woche vorher nicht werde schlafen können. Ich habe ja jetzt schon super Angst. Aber alles ist besser als diese Sch...Krankeit!
Ganz liebe Grüße an alle!
una