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Alt 28.01.2010, 08:35
sabsimarie sabsimarie ist offline
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Standard AW: Brustkrebs, uns hat es erwischt

Guten Morgen HüFlus

Aufstehen. Frostig kalt in Dortmund. Straßen glatt.
Aber trotzdem raus den Federn.

Erst mal einen dicken Gruß an Claudia
Jule, heute ohne Uschi. Die brauchen wir nie mehr.
Amneris, tolle Fotos. Wir haben jetzt ein "doppeltes HüFlu"
Tanja, geht für uns durch Eis und Schnee.
Ich wünsche allen einen schönen Tag.

Jetzt noch etwas Lustiges. Ein Bekannter von uns ist Dachdecker und hat uns diese Geschichte gegeben. (Er ist aber nicht der Dachdecker, der hier beschrieben wird)


Der folgende Brief eines Dachdeckers ist an die SUVA (Schweizerische
Unfallversicherung Anstalt) gerichtet und beschreibt die Folgen einer
unüberlegten Handlung:

In Beantwortung Ihrer Bitte um zusätzliche Informationen möchte ich
Ihnen folgendes mitteilen:
Bei Frage 3 des Unfallberichtes habe ich
'ungeplantes Handeln' als Ursache angegeben.
Sie baten mich, dies genauer zu
beschreiben, was ich hiermit tun möchte.

Ich bin von Beruf Dachdecker. Am Tag des Unfalles arbeitete ich allein
auf dem Dach eines sechsstöckigen Neubaus. Als ich mit meiner Arbeit fertig
war, hatte ich etwa 250 kg Ziegel übrig. Da ich sie nicht die Treppe
hinunter tragen wollte, entschied ich mich dafür, sie in einer Tonne an
der Außenseite des Gebäudes hinunterzulassen, die an einem Seil befestigt
war, das über eine Rolle lief.
Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging auf das Dach und
belud die Tonne.
Dann ging ich wieder nach unten und band das Seil los. Ich hielt es
fest, um die 250 kg Ziegel langsam herunterzulassen.
Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht - Formulare nachlesen, werden Sie
feststellen, dass mein damaliges Körpergewicht etwa 75 kg betrug. Da ich
sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor
und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß,
das Seil loszulassen.
Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer
Geschwindigkeit am Gebäude hinaufgezogen wurde.
Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben
kam. Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene Schlüsselbein.
Nur geringfügig abgebremst, setzte ich meinen Aufstieg fort und hielt
nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit den vorderen Fingergliedern in die
Rolle gequetscht waren. Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart
und hielt mich trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest.
Jedoch schlug die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf
und der Tonnenboden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der Ziegel
wog die Tonne nun etwa 25 kg.
Ich beziehe ich an dieser Stelle wieder auf mein in Frage 11 angegebenes
Körpergewicht von 75 kg. Wie Sie sich vorstellen können, begann ich nun
einen schnellen Abstieg. In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder
auf die von unten kommende Tonne. Daraus ergaben sich die beiden
gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und meinem
Unterleib.
Der Zusammenstoß mit der Tonne verzögerte meinen Fall, so dass meine
Verletzungen beim Aufprall auf dem Ziegelhaufen gering ausfielen und so
brach ich mir nur drei Wirbel.
Ich bedauere es jedoch, Ihnen mitteilen
zu müssen, dass ich, als ich da auf dem Ziegelhaufen lag und die leere
Tonne sechs Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor.
Ich lies das Seil los, womit die Tonne diesmal ungebremst herunterkam,
mir drei Zähne ausschlug und das Nasenbein brach.


Wir haben hier Tränen gelacht, deswegen wollte ich euch das nicht vorenthalten


Sabine

Guten Morgen, mein Sonnenstrahl

babsimarie
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