Thema: Waltonsvilla
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Alt 04.03.2004, 20:57
Gast
 
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Standard ...nach der Lungen-OP

Hallöchen,
da jetzt alle ihre Tiere vorgestellt haben, werde ich das auch nochmal nachholen. Da ich ehrenamtl. im Tierschutz tätig bin, sind auch viele meiner 4beinigen Familienmitglieder Tierschutztiere. Meine Cocker Hündin ist 4 Jahre alt, schwarz und heißt Shiva. Sie habe ich von meinen Eltern zum Geburtstag bekommen, da ich nicht über den Tod meiner Hündin hinwegkam. Shiva ist unser Familienhund. Sie ist immer bei meinen Eltern, wenn ich mich auf der Arbeit oder sonstwo rumtreibe. Dann ist da noch Mickey. Er ist ein 2,5jähriger Pitbull und da ich ihn eigentlich nur Häschen oder Hasemann nenne sorgt das bei den meisten Leuten für Lachattacken. Er wurde gemeinsam mit seiner Mutter aus schlechter Haltung beschlagnahmt. Beide Hunde waren verletzt. Er kam dann im Alter von ca. 8 Monaten völlig unsicher bei mir an. Bis zu dem Zeitpunkt ist er noch nie sparzieren gewesen und daher ist er auch ständig vor angst aus dem Fell gesprungen. Der arme Wuffel wußte nicht einmal, dass man draußen Pipi macht. Das mußte er erst mühevoll lernen. Nicht ganz ein Jahr später hat er seine Maulkorb- und Leinebefreiung gemacht und kurz darauf seinen ersten Pokal geholt. Eigentlich hatte ich ihn nur in Pflege, jetzt bleibt er.
Die Katzen heißen Pretty und Nanouk. Pretty hat chronische Magenprobleme, war auf unter 2 Kg und wurde teilweise Zwangsernährt. Mittlerweile wird sie Homöopathisch behandelt und das bekommt ihr gut. Achja, sie ist 2 Jahre alt. Nanouk gab es sozugen dazu. Er sieht aus wie ein kleiner weißer Tiger und ist jetzt 8 Monate alt.
Die Vögel sind teilweise aus Beschlagnahmungen und teilweise auch Mitleidskäufe aus der Zoohandlung. So kommt es, dass ein Welli nicht fliegen kann, der andere gelegentlich von der Stange stürzt und ein nackig ist.

Liz u. Willy: Ihr habt da was falsch verstanden. Mein Vater ist vom Lungenkrebs betroffen. Er hatte ein Plattenepithelkarzinom, T1, N0, M0. Den Begriff Staging kenne ich nicht. Vor der OP wurden keine anderen Behandlungen durchgeführt. Es wurde der rechte obere Lungenlappen entfernt. Wie es weitergeht und ob noch etwas gemacht wird, dass wissen wir im moment noch nicht. Er ist gestern in sein altes Krankenhaus verlegt worden (dorthin, wo der Befund festgestellt wurde) und nun warten wir mal wieder ab. Im moment geht es ihm ganz gut, nur die Kurzatmigkeit stört ihn doch sehr. Ich habe die Diagnose zwar mittlerweile halbwegs verdaut, aber den Verleser der Ärztin noch gar nicht. Erst hieß es alles ok, dann dass er nochmal nachoperiert werden muß (selbst der Op-Termin stand schon und das Nachthemd lag schon da), dann doch keine Op....sie hatte sich verlesen.... Mag ja sein, dass das passieren kann, aber mein Vertrauen und meine Hoffnungen waren dahin. Seitdem habe ich wieder jeden Tag angst vor einer neuen Nachricht. Manchmal frage ich, wie mein Vater damit klar kommt. Er läßt sich im moment nichts mehr anmerken und wartet fröhlich auf seine Entlassung.

Lommi: Deine Nachbarn halten Dich für verrückt, weil an manchen Tagen ein Licht brennt ? Bei mir brennen die Lichter immer. Ich habe letztes Jahr auch ein Tier verloren, meine Kater im biblischen Alter von 22 Jahren. Der heiße Sommer war zuviel für ihn. Er fehlt mir noch immer. Mein Hund ist zwar schon seit 4,5 Jahren tot, aber sie ist unvergessen. Daher stört es mich auch gar nicht, wenn die Nachbarn blöd gucken.

Ich wünsche allen einen schönen Abend und eine gute Nacht.

Liebe Grüße
Marion
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