Liebe meliur, liebe Leena,
auch ich kenne diese Gedanken, diese Zweifel ob ich auch ohne diese Sch...-Diagnose so aussehen würden und ich kann es für mache Veränderungen mit einem klaren NEIN beantworten. Vor der Menopause hatte ich blonde Locken. Heute sind meine Haare weder blond, noch sind da Locken. Nach vielen Strähnchenversuchen habe ich mir meine Haare nun braun färben lassen um das Grau zu überdecken. Manchmal sehe ich eine Fremde im Spiegel. Ich bin mir absolut sicher, dass die fehlenden Hormone daran schuld sind. Was meine Fältchen und sonstigen Hautveränderungen betrifft so glaube ich jedoch, dass das für mein Alter realtiv normal ist.
Tage an denen sich alles grau und schwer anfühlt, die habe ich auch. Sie kommen unerwartet und sind machches mal schwer wie Blei in mir. Ich weiß, es geht vorbei und am nächsten Tag sieht es wieder anders aus. Aber ich mag diese Tage nicht und auch mich mag mich an solchen Tagen nicht.
Es gibt in meinem Leben keinen Tag mehr an dem DK keine Rolle spielt. Zwar bedroht mich das nicht mehr so arg wie anfangs, aber es ist da wenn ich mein Stoma versorge, wenn ich auf laktosefreies essen achten muss, wenn ich nicht schwer heben darf. Das ist Alltag und das nervt!
Ja, ich bin froh, dass meine OP nun schon etwas mehr als 5 Jahre her ist und kommenden November das Abschlußgespräch mit meiner Ärztin in der Fachklinik sein soll. Aber vor kurzem habe ich mich dabei erwischt, das mir das auch ein wenig Unbehangen macht nicht mehr regelmäßig untersucht zu werden. Das ist noch unbekanntes Gebiet für mich. Könnt ihr das nachvollziehen?
Euch beide verstehe ich sehr gut und ich bin total froh, dass es euch (hier) gibt. So bin ich nicht allein mit meinen oft komischen Gedanken, wie ich merke
@Leena,
Tränensäcke?? Wo hattest du die denn versteckt als wir uns zuletzt gesehen haben? Du hast einfach nur toll ausgesehen!!
Osterferiengrüße von der Sonneninsel