AW: Cup-Syndrom
Hallo zusammen,
ich habe mich vor etwa einem halben Jahr schon einmal gemeldet, da mein Mann am CUP-Syndrom erkrankt ist.
Möchte doch noch einmal berichten, was sich so ganz grob getan hat.
Immerhin - mein Mann lebt noch.
Im April wurde ihm eine Niere entfernt, in den ableitenden "Harnteilen" wurde auch Krebs gefunden, aber kein typischer Nierenkrebs. Also weiterhin CUP-Syndrom. Der Onkologe hat dann eine leichte Chemo als Erhaltungsbehandlung empfohlen, während dieser Zeit ging es meinem Mann auch einigermaßen gut, allerdings hat er die wöchentliche Chemo psychisch immer schlechter vertragen.
Im Sommer hat er jetzt eine ca. 8wöchige Pause gemacht. Anfangs ging es ihm auch gut, jetzt kamen zunehmend Fieber (38,7°), starke Schmerzen im Rücken, starke Kopfschmerzen, unendliches Schwitzen von abends bis morgens, allgemeine Müdigkeit/Kraftlosigkeit und Sekundenohnmacht wieder. Also wieder Chemo, 1x pro Woche, diesmal mit Beruhigungsmittel, damit mein Mann die Stunde Chemo übersteht.
Ich melde mich vor allem, weil die Diagnose doch so hoffnungslos erscheint. Auch ich habe gedacht, dass mein Mann das erste Jahr nicht überleben wird. Jetzt kämpfen wir schon fast 2 Jahre. Auch wenn wohl keine Heilung zu erwarten ist, so freuen wir uns doch über den relativen Stillstand und die Zeit, die wir noch miteinander verbringen können.
Hallo Uwe, Dich kenne ich noch von damals und ich freue mich, dass es Dir so gut geht und die Untersuchungen so positiv laufen, wenn ich die letzten Einträge richtig verstanden habe.
Allen wünsche ich viel Kraft.
Liebe Grüße
kiwidance
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