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Alt 09.02.2015, 12:44
Wangi Wangi ist offline
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Standard AW: Nasopharnyxkarzinom - Meinte Geschichte

Hallo Danny,

mein HNO Proff wollte feststellen ob in der Speiseröhre eine Engstelle oder Aus-/Einbuchtung ist. Im Nachhinein hab ich mitbekommen dass es auch gemacht wurde um zu sehen ob vielleicht irgendwo ein Tumor den Weg versperrt . Es wurde dann festgestellt dass sich kurz unter dem Kehlkopf die Speiseröhre nicht so weitet wie sie sollte und ich deshalb immer gut kauen muss und große Tabletten nicht mehr schlucke.
Ich bin wegen Kehlkopfkrebs, der nicht operabel war, hoch bestrahlt worden, auch mit Chemo, und habe deshalb, auch noch nach 5 Jahren, Schluckprobleme. Das wohl auch mit zu wenig Speichel zusammen hängt, denn den braucht man ja nicht nur im Mund sondern auch im Hals, als Gleitmittel.
Mit den Schluckproblemen komme ich eigentlich gut zu Recht, mir war nur vor Weihnachten eine Tablette so im Hals stecken geblieben dass gar nichts mehr ging. Gottseidank war es Eine die sich, wenn auch langsam und mit sehr bitterem Geschmack aufgelöst hat. Deshalb wollte der Proff mal nachschauen.
Mein Proff ist da sehr gründlich, wohl auch weil der Tumor schon T4 war und er so schnell wie möglich etwas feststellen möchte falls da etwas nachkommen sollte.
Aber bis jetzt war ja nichts und das jetzt schon 5 !!! Jahre!
Achso, so ein Brei-Schluck-Test wird so gemacht: Man macht sich obenherum frei, dann stellt man sich so zwischen Röntgengeräte, bekommt ein Glas mit einer dickflüssigen Flüssigkeit in die Hand gedrückt und dann wird Einem gesagt wann und wie man schlucken soll. Ab- und zu muss man sich mal drehen.
Bei der Besprechung beim Proff konnte ich mich dann auf dem Monitor beim Schlucken von Innen sehen .

Lieben Gruß
Wangi
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Geändert von Wangi (09.02.2015 um 12:50 Uhr)
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