Thema: Zweitmeinung
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Alt 27.02.2015, 11:35
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Lix Lix ist offline
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Standard Zweitmeinung

Nachdem ich die letzte Zeit eigentlich nur stumm mitgelesen habe, bräuchte ich jetzt aber doch mal Hilfe. Mein Sohn (22 Jahre) ist seit fast 2 Jahren in Behandlung wegen eines chondroblastischen Osteosarkom im Becken. An Behandlungen hat er bisher: Euramos-Protokoll durch (zweite Schiene), Op mit Beckenteilresektion, Bestrahlungen. Letztes Jahr kam ein Lokalrezidiv und im Moment haben wir wieder das gleiche Problem - ein Rezidiv. Unser Onkologe meint zwar, die Zellen wären "angeschlagen", also sie wissen noch nicht ob sie absterben oder aktiv werden wollen. Im Moment wird abgewartet und alle 4-6 Wochen ein MRT gemacht. Durch die Bestrahlungen hat er seit November eine Riesenwunde, denn er bekam danach einen Strahlenulcus und das komplette Gewebe mit allem drum und dran wurde weg operiert. Also eine Riesenwunde.
Sollten die Zellen aber aktiv werden, muss erneut operiert werden. Was aber eine Riesen-OP bedeutet, mit ziemlichem Schaden.
Es ist nicht so, dass wir unserem Onkologen nicht blind vertrauen. Er ist einfach klasse. Sein "Bauchgefühl" hat uns schon ein paarmal gerettet. Aber im MOment denke ich, was ist, wenn ich irgendwann einmal höre, man hätte das aber so oder so machen können? Deshalb sind wir im Moment dran, uns eine Adresse für eine Zweitmeinung zu suchen.
Meine Frage: Wisst Ihr ein führendes Zentrum? Wir werden in Würzburg behandelt, was ich auch jederzeit wieder tun würde. Aber wie gesagt, was wäre wenn......?
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