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#1
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Hallo an alle, bin heute zum ersten Mal hier. Warum? Gestern wurde bei meiner Mama das Pankreaskarzinom diagnostiziert. Sie hat noch keine Metastasen, die Lymphknoten sind i. o. Klinkt nicht schlecht, trotzdem konnte der Tumor nicht entfernt werden, da er genau durch die Pfortader läuft. Hat jemand von Euch damit Erfahrung? Sie soll mit Chemotherapie behandelt werden. Ob sie auch Bestrahlung erhält hängt wohl von der Art des Tumors ab (die Operation war ja erst gestern). Muss sie wirklich sterben? Oder kann sie mit dem Tumor leben, wenn er nicht wächst, wenn die Chemo anspricht HILFE!?bcpl.becher@freenet.de
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#2
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Hallo Birgit,
ja, das sind zunächst mal schlechte Nachrichten. Aber man muss nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Ich habe zwei Threads hier geschrieben, unter anderem "10 Tipps bei BSDK" (ist aber schon ein Weilchen her - so Juni rum). Ihr solltet so schnell wie möglich in eine spezialisierte Klinik gehen. (z.B. Heidelberg, Mannheim, Ulm, UKE Hamburg, etc.) Wir waren in Heidelberg bei Prof. Büchler (Privat). Wenn nicht sofort operiert werden kann, ist die Bestrahlung die nächstbeste Behand- lung. (Parallel dazu niedrigdosierte Chemotherapie mit Gemzar!) Lasst Euch möglichst keine Chemo mit FU5 oder Ukrain andrehen. Die Bestrahlung wird in ca. 25 Zyklen verteilt gegeben. Wenn der Tumor danach operabel ist (Whipple-OP) ist gut, wenn nicht, weiter bestrahlen (Aufsättigung) und dann Chemo anhängen - solange bis der Tumor die Gefässe freigibt. Dann wieder bei der Chirugie vor- stellig werden. (Falls nötig alle 3 Monate wiederholen.) Zusätzlich dazu alternative Massnahmen. Misteltherapie, Selentherapie, Enzymtherapie, Vitamine, Nahrungs- ergänzungen, Bewegungstherapie, etc... Meine Schwiegermutter (58 Jahre) hatte dieselbe Diagnose im April diesen Jahres (und alle, inkl. Ihr selbst, hatten sie schon aufgegeben) aber sie lebt immer noch - und das gar nicht so schlecht. Der Tumor bildet sich langsam aber stetig zurück. Im Januar haben wir wieder einen Vorstellungstermin (Re-Staging) in Heidelberg zur Operation. Alle ihre Ärzte bezeichnen sie als "kleines, medizinisches Wunder" und sind sehr angetan von ihren Fortschritten... aber sowas kann man natürlich nicht pauschalisieren - und bei jedem voraussetzen. Prinzipiell ist BSDK natürlich eine üble Erkrankung mit ausgesprochen schlechter Prognose - aber das heisst nicht, dass es hoffnungslos ist. Ihr müsst kämpfen und hoffen und lieben... Ich drücke Euch die Daumen Olaf Deneberger P.S. ich hol’ den Thread "10 Tipps...” mal hoch, musst Du nicht suchen |
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#3
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Hallo Birgit,
ich würde die Bilder nach Berlin in das Virchow-Klinikum schicken. Die haben sich auf Gefäßersatz- und Umgehung spezialisiert (Im Heimatkrankenhaus hieß die Diagnose bei meiner Mutter: "Inoperabel wegen Durchdringung der Gefässe"). Leider war bei meiner Mutter bereits die Leber befallen, so daß der Versuch zu spät kam. Gruß Uwe |
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#4
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Hallo Ole, hallo Uwe,
Vielen Dank für Euere Tipps. Wir haben Erlangen, München und Heidelberg bereits kontaktiert und warten jetzt aber noch auf den histologischen Befund und den OP-Bericht (müsste heute kommen), um diese weiterzuleiten. Uwe, das mit Berlin war mir neu. Danke für den Tipp. Ich hoffe, meine Mutter wird stark sein wollen!! Es ist alles noch so frisch. Wir werden kämpfen. Vielen Dank Birgit |
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