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#1
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Hey ihr Lieben, habe hier an anderer Stelle schon mal meine Geschichte geteilt. Ich bin 39 Jahre alt und nach beidseitiger Orchiektomie (jeweils früh entdeckte Seminome ohne Gefäßanschlüsse, deshalb auch keine Chemotherapie) auf künstliches Testosteron angewiesen. Bekomme circa alle 3 Monate 1000mg auf 4ml Flüssigkeit - die erste Zeit von Nebido, mittlerweile von ratiopharm - von meinem Onkologen gespritzt.
Grundsätzlich vertrage ich das Testosteron grundsätzlich sehr gut, keine Stimmungsschwankungen oder ähnliches, eher sehr positive Auswirkungen auf sportliche Leistung und Regeneration. Das einzige, womit ich zu kämpfen habe, sind Pickel, ab und an im Gesicht, mittlerweile aber vermehrt auf der Kopfhaut. Das erkläre ich mir durch die Umwandlung von Testosteron zu DHT und die Auswirkung auf die Haarfollikel Gibt es hier Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Und wo bekommt ihr das Testosteron gespritzt? Steht ihr im regelmäßigen Austausch mit Endokrinologen? Meine Werte aus dem August: Gesamt-Testosteron 7,92 µg/l Referenz: 2,4 – 8,7 µg/l → oberes Normdrittel SHBG 28 nmol/l Referenz: 14 – 71 nmol/l → niedrig-normal FAI / freies (sexuell wirksames) Testosteron 0,282 Referenz: 0,060 – 0,234 → über Norm (~20 % über Obergrenze) |
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#2
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Hi,
mal kurz was über mich, ich habe auch schon an anderer Stelle meine Geschichte geteilt. Ich bin 43 Jahre alt, bei mir wurde 2024 der rechte Hoden entfernt, danach Chemo 3x PEB. Ich hatte mit Abgeschlagenheit, teilweise Muskelschwäche , usw. zu tun. (immernoch...) . Wert liegt zw. 2,4-2,8 µg/l . Es wurde aber auch nur das Gesamt-Testosteron gemessen. Bei mir wurde Ende 2024 über Monate mit Testogel versucht den Wert hoch zu bekommen, hat aber nicht funktioniert. Der Wert ist auf 1 µg/l abgefallen. Das Testogel wurde wieder abgesetzt und habe versucht über Ernährung und Sport zu pushen. Das Ergebnis war dann bei 3,6µg/l . Urologe meinte das bei dem Wert kein Handlungsbedarf sei. ob ich zufrieden bin?.... kann ich nicht sagen, was auf jedenfall auffällt das die Körperbehaarung langsamer / aber auch dünner wächst.Bart gesicht ist noch ok. Ich werde mir aber mal ein Endokrinologen mal anfragen. Privat habe ich mal die Testowerte LH, SHBG und FSH bestimmen lassen. Werte kommen noch. Ich möchte wissen ob die Produktion vom Hoden selbst oder Hirnanhangdrüse irgenwie eingeschränkt sind. Testosteronsubstitution liest man so und so. Vor und Nachteile, aber klar, in deinem Fall absolut richtig wegen beidseitiger Orchiektomie, Problem ist, das ich kein Vergleichswert habe . |
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#3
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Hallo zusammen,
ich mache nach beidseitigem Hodenkrebs auch eine Testosteronersatztherapie. In der Uniklinik hat man mir Testogel anstelle von Depotspritzen empfohlen. Die tägliche Zuführung würde einem natürlichen Testosteronspiegel näher kommen als eine Depotspritze für mehrere Monate. Dafür nehme ich drei Pumphübe täglich und verteile das Gel auf den Oberarmen und der Schulter. Von der Leistungsfähigkeit habe ich gefühlt nicht mehr den früheren Stand erreicht. Aber es geht. Der Urologe kontrolliert bei mir den Testosteronwert regelmäßig. Trotz gleiche Gabe immer morgens schwankt der Wert, ist bei mir meistens eher am unteren Normbereich mit 4 ng/ml. LDH wurde auch mehrmals bestimmt. Die Werte waren deutlich außerhalb des Normbereichs. Ich hatte das mal in der Uniklinik nachgefragt und mir gemerkt, dass der Wert keine Aussagekraft mehr hat bei fehlender körpereigenen Testosteronproduktion... Außerdem soll ich regelmäßig den Hämatokrit Wert bestimmen lassen. Der kann ansteigen und damit steigt das Thromboserisiko, wenn man zu viel Testosteron zuführt. Viele Grüße cooly Geändert von cooly (18.12.2025 um 23:29 Uhr) |
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#4
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Vielen Dank für eure Antworten!
Geändert von gitti2002 (25.12.2025 um 01:33 Uhr) |
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