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#1
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Hallo ihr Lieben,
ich bin 45 Jahre alt und habe drei Kinder. Ich bin seit der Diagnose völlig fertig, verzweifelt, hilflos,... Ich hoffe sehr mich hier austauschen zu können! Letzte Woche Freitag habe ich eine größere verhärtete Stelle in meiner linken Brust bemerkt. Keinen wirklichen Knoten, sondern eher eine große verhärtete Masse. Am Montag bin ich sofort zum Frauenarzt der mich auch umgehend in das Mammographiezentrum überwiesen hat (aufgrund der Form der Brust, das Ultraschalls - viele schlecht abgrenzbare dunkle Stellen, und Verdacht auf Mikroverkalkungen). Im Mommographiezentrum wurde Mammographie und Ultraschall durchgeführt und auch eine Biopsie. Das Ergebnis der Biopsie wird nächste Woche da sein. Die Tatsache, das es Krebs ist, ist durch die Voruntersuchungen aber schon gesichert. ![]() Ich habe versucht, schon so viel wie möglich zu recherchieren. Ich muss ja nun viele Entscheidungen treffen. Eine der ersten wird sein, wo ich mich behandeln lasse. Da ich aus dem Raum Dresden komme hätte ich da auch mehrere Möglichkeiten. Das wäre auch meine erste Frage an euch. Wie habt ihr die Entscheidung getroffen wo ihr euch behandeln lasst? Da ich vermute, dass ich an dem Invasiven lobuläres Mammakarzinom (ILC) leide, soll ja die Diagnostik etwas spezieller sein. Wenn ich das richtig verstehe sind selbst Metastasen eher über MRT darstellbar was die Brustkrebszentren scheinbar selten machen wenn ich das richtig verstehe. (Allerdings war ich vor ca. 6 Monaten auch schon mal wegen Stechen in der linken Brust bei meinem Frauenarzt. Im Ultraschall war dort wohl noch nichts zu sehen was ja für ILC untypisch wäre.) Ich hinterfrage auch sehr viel was mich wohl zu einer unangenehmen Patientin für so manchen Arzt macht. Hier mal mein Befund der linken Brust aus dem Mammographiezentrum: Klinische Untersuchung Anisomastie mit größerem oberen Brustanteil links. Hier oben betont außen schlecht abgrenzbarer Tastbefund von ca. 3x4 cm Größe, mäßig verschieblich, keine Cutisretraktion. Rechts... Basismammografie: Links oben diffus dichteres Parenchym, in der Schrägaufnahme 30x13 mm messend. Links oben in beiden Quadranten außen mehr als innen fleckig disseminierte Mikroverkalkungen, gering polymorph konfiguriert. Die Mikrokalk-Ausdehnung beträgt insgesamt ca. 60 mal 35 mm. Geringe Mamillenretraktion links. Sonographie: Sonografisch links inhomogen echoarme, teils konfluierende Läsionen in beiden oberen Quadranten. Die Gesamtausdehnung ist schlecht beurteilbar, mindestens ca. 41x12x28 mm messend. Einzelne Kalkreflexe im Befund. Zusätzlich kleine Zysten, teils eingedickt bis 7 mm Größe. Beurteilung: Links BIRADS 5, rechts BIRDS 2, beidseits ACR 4. Ich würde mich sehr über einen Austausch hier im Forum mit euch freuen!!!! LG Jana |
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#2
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Hallo Jana, ich verstehe dich komplett
Mir ging es vor 4 wochen genauso so. Mir wurde auch schon vor der Biopsie gesagt, es wird blsartog sein...😔 und auch ich war 5 monate vorher bei der Vorsorge und da war nix. 😔 Nach der Biopsie und dem Ergebnis wurden viele Untersuchungen gemacht. Knochensintiogramm (weiss nicht wie man es schreibt) , MRT der Brust u d CT von Abdomen und Torax, um metastasten auszuschließen. Was zum glück der Fall ist. Auf Grund der Art des Tumors steht diese Woche ab Donnerstag die Chemo an. Dann OP und Bestrahlung. Aber das wichtigste ist, es ist heilbar. Und daran versuche ich einfach die ganze Zeit festzuhalten. Aber es ist schwer. Brustzentrum habe ich mir ein zertifizietres gesucht und eins das nicht zu weit weg ist.meins hat auch ein ambulamtes Chemozenter angrenzet. Schicke dir ganz ganz viel Kraft. Lg lilly |
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#3
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Liebe Jana 80,
wenn es eine seltenere Form des Brustkrebses ist, wäre vielleicht die Behandlung in der Uniklinik Dresden zu empfehlen, da diese sehr modern ausgestattet ist und Forschungen durchführt. Man muss ein gutes Bauchgefühl haben. Es gibt Frauen,welche sich besser aufgehoben fühlen, wenn sie bei jedem Termin mit dem gleichen Arzt sprechen können. Eine Möglichkeit wäre, sich bei der regionalen Selbsthilfegruppe zu erkundigen, z.b.Frauenselbsthilfe nach Krebs. Bitte schaue einmal hier: www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/gyn/zentren/regionales-brustzentrum-rbz Frauenselbsthilfe nach Krebs Dresden: www.frauenselbsthilfe.de/gruppen/dresden-1.html Der nächste Schritt ist die Biopsie (Gewebeentnahme), um z.B. festzustellen, ob der Tumor Hormonrezeptoren enthält. Alles Gute für die Behandlung, elisabethh. Geändert von Elisabethh.1900 (27.07.2025 um 16:22 Uhr) |
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#4
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Liebe Elisabeth,
danke, dass Du mich auf die Sache mit der Selbsthilfegruppe bringst. Da werde ich mich auf jeden Fall hinwenden! Bei der Sache bei der Uniklinik Dresden habe ich etwas nicht so recht verstanden. Die sprechen dort immer vom "Regionalen Brustzentrum Dresden am Universitäts KrebsCentrum". Das ist ja aber ein Verband wo man sich nicht direkt hinwenden kann. Was Du meinst ist direkt das Brustzentrum am Uniklinikum Dresden welches modern aufgestellt ist und Forschungen durchführt? https://www.uniklinikum-dresden.de/d...e/brustzentrum Das da von meinem Link? Da steht nämlich kaum was dazu was mich etwas verunsichert. |
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#5
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Hallo Jana,
tut mir leid, dass Du jetzt solche Probleme hast. Aber das kann alles noch sehr gut enden. Bin "nur" Angehöriger einer Brustkrebserkrankten, habe aber schon einige Erfahrung mit der Medizin gemacht. Wichtig ist: nicht lange rumeiern. Wenn Du unter https://www.senologie.org/brustzentren schaust, kannst Du die Brustzentren in Sachsen sehen, es konzentriert sich im Grunde alles um Dresden und Leipzig herum. Bei Dir bietet sich Dresden an. Ich selbst würde erstmal an die Hauptklinik gehen. Ist auch eine Frage der Entfernung zu Deinem Zuhause. Aber wechseln kannst Du später noch, wenn Du therapiert bist, oder wenn Du mit der Uniklink nicht klar kommst, oder wenn Du keine zeitnahen Termine bekommst, oder wenn Du gesicherte Informationen über ein Stelle bekommst, die geeigneter für Dich ist. Frage auch Deine Gynäkologin nach ihrer Empfehlung. Deine Gynäkologin steht jetzt im Zentrum. Man kann den Pathologischen Befund abwarten, aber man sollte sich jetzt schon einen Termin besorgen an der Uniklinik, mit Hilfe Deiner Gyn oder ohne. Ich denke mal, die haben dort die üblichen Brustkrebs-Sprechstunden. Du kannst da anrufen und Dir einen Termin geben lassen. Das funktioniert hoffentlich zeitnah(!), sonst musst Du bitte nochmal Deine Gynäkologin um Hilfe bitten. "BIRADS 5" heißt, es ist wahrscheinlich Krebs. Aber kein Grund zur Panik, nur ein Grund für zügiges Handeln. Selbsthilfegruppen finde ich gut und produktiv. Aber im Vordergrund steht erstmal ein zeitnaher und vernünftiger Beginn Deiner Therapie. Halte uns bitte auf dem Laufenden. LG Steffen Nachtrag: https://www.diako-dresden.de/fileadm...um_bis2023.pdf |
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