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Hallo an alle,
seit Samstag weiss ich, dass mein Vater (64 Jahre alt) Lungenkrebs hat und nachdem der erste Schock sich gelegt hat, sind da sooo viele Fragen. Seit Anfang des Jahres geht es ihm nicht gut. Erst wars ne Erkältung, dann ist das Herz untersucht worden, ... Auf die Idee bei einem starken Raucher mal in Richtung Lunge zu gucken ist niemand gekommen... In der Woche vor den Osterferien in NRW ist er dann beim Optiker gewesen, weil er schlecht gucken konnte. Der Optiker hat ihn zum Augenarzt geschickt und der mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus. Das Kopf CT hat dann einen "Tumor" im Gehirn offenbart und eine Verlegung in die Neurochirugie bewirkt. Der "Tumor" ist dann am Dienstag nach Ostern rausoperiert worden und hat sich als Metastase eines Lungenkrebs herausgestellt. :-( Als nächstes soll er nun in die Onkologie verlegt werden, damit endlich mal die Lunge genauer untersucht wird... Leider hat er sich nun erstmal auf der Station den Norovirus eingefangen was weitere Diagnostik verhindert. :-( In einem Gespräch mit dem Stationsarzt habe ich nun immerhin erfahren, dass es sich um kleinzelligen Krebs handelt. Mehr weiss man noch nicht, daher hoffe ich, dass er bald verlegt wird und wir endlich erfahren, wie es genau steht. Habe leider schon ein wenig im Netz recherchiert und was ich so erfahren habe, macht mich nicht zu optimistisch... Es scheint so zu sein, dass kleinzelliger Lungenkrebs mit Metastasen im Kopf schon ein weit fortgeschrittenes Stadium darstellt, oder? Und eine weitere Behandlung eher der Lebensverlängerung und Verbesserung der Lebensqualität dienst, als der Heilung. Aber da gibts ja hier durchaus kritische Meinungen, nicht wahr? Ich denke in jedem Fall muss erstmal rausgefunden werden, wie stark die Lunge befallen ist und wieviele Mestasten es schon gibt, oder? Würde mich über Meinungen und Anregungen sehr freuen. Vielen Dank Tom |
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