lungenkrebs
Hallo Renate,
diese Leere hab ich nach dem Tod meines Vaters auch gefühlt. Wenn ich an der Uni zu tun hatte, war ich ja abgelenkt, und das bist du auch, wenn du dich um deinen Vater kümmerst. Und wenn du mal Zeit für dich hast und Ruhe, dann überkommt einem wohl diese Leere, weil man es alles einfach noch nicht begreifen kann. Es gehört wohl zur der Trauerarbeit dazu. Vielleicht ist es auch ein Schutzmechanismus für die Seele, die es wohl auch nicht verkraften würde, wenn einem das alles zu schnell bewußt würde. Die richtige Trauer, die kommt allmählich, wenn man erkennt, daß man nun Abschied für immer genommen hat, daß das Leben nun ohne den geliebten Menschen weitergehen muß.
Manche fühlen sich schuldig, wenn sie nach dem Tod eines Angehörige nicht gleich diese überwältigende Trauer fühlen können, sondern eben nur diese Leere in sich haben. Aber ich denke eher, es ist völlig normal und man sollte sich keine Schuldgefühle einreden. Es braucht seine Zeit.
Liebe Grüße
Christa
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