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Hallo,
ich war längere Zeit nicht mehr hier aktiv. Nur als stille Mitleserin. Zum Teil aus Zeitgründen, aber auch weil mir oft die Konzentration und die innere Ruhe fehlt, um mich mit den Beiträgen hier zu beschäftigen. Aber jetzt beschäftigt mich etwas, was ich hier mal loswerden will. Ich hatte vorgestern ein langes, intensives Gesrpäch mit meinem Doc. Nachdem ich vorher lange in Internet gewühlt hatte, wollte ich von ihm etwas über meine Lebenserwartung wissen. Natürlich weiß ich, das er mir darauf keine klare Antwort geben kann. Aber nachdem ich mit meiner Krankheit jahrelang recht "sorglos" und mit einer positiven Einstellung umgegangen bin, wollte ich dieses Thema einfach mal ansprechen, zumal sich in meiner Leber jede Menge Metas eingenistet haben. Was ich aus diesem Gespräch mit nach Hause genommen habe ist folgendes: Es ist eher nicht zu erwarten, dass ich die Einschulung meiner beiden jüngsten Enkelkinder ( 8 Monate und 14 Monate ) noch miterlebe. Ein Satz von ihm war außerdem: Wir sprechen von Monaten oder ein paar Jahren, auf keinen Fall von einem Jahrzehnt. Die Frage, die mich jetzt am meisten beschäftigt, ist: rede ich mich meinen Kindern darüber, oder warte ich noch. Es geht mir im Moment relativ gut, ich kann noch ein paar Stunden in der Woche arbeiten gehen, meinen Hobbys nachgehen, und sehe auch nicht unbedingt krank aus (laut Aussage meiner Umwelt). Also haben wir alle das Thema Tod in weite Ferne gerückt. Aber jetzt weiß ich nicht so recht, wie ich mich den Kindern gegenüber verhalten soll. Soll ich ihnen von dem Gespräch erzählen, soll ich sie in meine Gedanken mit einbeziehen, oder warte ich noch. Soll ich sie jetzt schon damit belasten? Ich habe Freunde und einen guten Psychologen, mit denen ich reden kann. Es ist also nicht so, dass mit diesem Thema alleine bin. Vielleicht hat jemand eine Meinung dazu ? Danke fürs Zuhören Lieben Gruß, Cora
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