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#1
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Hallo Sonni,
ich bin postmenopausal, BK mit 60, bin jetzt 63. Was sagen die Ärzte? Es gibt welche, die Aromatasehemmer über alles loben, aber mein Frauenarzt und mein Onkologe sind beide für Tamoxifen. Die As haben nur ein bisschen bessere Ergebnisse, und sie werden sehr stark empfohlen von den Pharmagesellschaften (sind auch sehr teuer). Als ich zuerst Tamoxifen nahm, hatte ich große Probleme mit Flüssigkeitsansammlungen, die ich T zuschrieb, die aber anscheinend von der Chemo kamen, sie sind nach einem Jahr plötzlich verschwunden. Also wechselte ich auf Arimidex. Mein FA wollte das nicht, aber ich sage, ich mache, womit ich leben kann. Nach 8 Monaten Arimidex bekam ich Schnappdaumen und den Anfang von Carpaltunnelsyndrom (das bekommen wohl etwa 5% Patientinnen). Anstatt mich operieren zu lassen, wechselte ich zurück zu T. Damit fühle ich mich besser. Beides macht es schwierig, abzunehmen. Da die AH ein klein bisschen wirksamen sind, könntest du sie doch ausprobieren. Wenn dann unerträgliche Nebenwirkungen eintreten, kannst du immer noch nach T zurück. Übrigens, die Schnappdaumen sind jetzt weg. Viel Erfolg dabei. Morag |
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#2
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Hallo,
ich nehme seit gut anderthalb Jahren Femara. Ich komme sehr gut damit zurecht. Vorher mußte ich allerdings eine Knochendichtemessung durchführen lassen. Dafür habe ich ein CT machen lassen. Ich hatte eine leichte Osteopenie. Ich wollte allerdings auch Femara, da ich hier im Forum bei irgendeinem Thread auf eine Seite aufmerksam gemacht wurde, die zeigte das Tamoxifen bei Her2 positiv nicht so wirkt oder wirken kann. Ist schon länger her, dass ich mir das ausgedruckt habe. Ich bin postmenopausal und habe bei mir eine Total-OP vornehmen lassen. Meine Schwägerin bekommt Tam., weil ihre Knochendichte nicht so gut war. Für ein Jahr bekam ich Zometa/Bisphophonate. Ich denke, dass die auch dem der Osteoporose entgegenwirken. Hitzewellen habe ich nicht so ausgeprägt und damit ich schlafe nehme ich ein pflanzliches Beruhigungsmittel. Das hilft fast ganz gut. Heute leider nicht. Du siehst nicht jedem geht es mit einem Aromatasehemmer schlecht. Liebe Grüße Tina |
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#3
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Ich hänge momentan in der Luft bzgl. AHT.
Habe zwei Jahre Tam genommen, wobei nach etwa einem Jahr der Cyp-Test gemacht wurde, mit dem Ergebnis, dass Tam nur zur Hälfte verstoffwechselt wird. Vergangenen Sommer Ovarektomie, damit ich auf Arimidex switchen kann (bin Ende 40). Nebenwirkungen sehr stark. Während ich bei bei Tam "nur" Hitzewallungen, Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen hatte, hatte ich bei Arimiedex extreme Schlafstörungen, Tiefs bis zum Erdinneren, unsägliche Knochen- und Muskelschmerzen und schlechte Leberwerte. Resultat einer Knochendichtemessung: Osteoporose. Habe für zwei Monate mit Arimiedex ausgesetzt. Die Leberwerte haben sich wieder erholt. Onko rät wieder zu Tam, da der CYP-Wert nach neuesten Studien nicht unbedingt auf eine eingeschränkte Wirksamkeit von Tam schließen lasse... Muss auch noch Gyn befragen. vido-ratlos |
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#4
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Hallo Sonni!
Mit dem CYP ist das - laienhaft ausgedrückt - so: Der eigentliche Wirkstoff in Tamoxifen ist Endoxifen. Das muss aber erst aus Tamoxifen produziert werden. Das macht die Leber, indem sie Tamoxifen zu Endoxifen umwandelt. Sie tut dies mithilfe des Enzyms CYP2D6. Allerdings gelingt das - genetisch bedingt - wohl nicht jeder Leber in vollem Umfang. Ein Gentest gibt also Aufschluss darüber, ob Tamoxifen denn überhaupt vollen Nutzen bringt. Den Test muss man übrigens selbst bezahlen - oder gibt's was neues zur Kostenübernahme? LG vido |
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#5
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Hallo Sonni,
zu dem Gentest gabs hier schon mal einen Thread, vielleicht hilft er dir weiter. Soweit ich weiß, wird der Test von der Kasse bezahlt, wenn herauskommt, dass eine verminderte Enzymaktivität da ist, sonst nicht. (Sehr sinnvoll - das weiß man ja vorher nicht). Es gibt wohl sehr unterschiedliche Laborpreise, das machen nicht alle normalen Labors sondern eben nur die, die Gentest durchführen können. ich würde es mit dem Arzt besprechen, der Tam verordnet (bei mir der Onkologe). |
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#6
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Liebe Sonni,
Du kannst Dir den CYP-Test sparen. Die aktuellen Aussagen laut San Antonio sind: es ist unerheblich, wie stark das Tam verstoffwechselt wird. Es läßt sich daraus kein Einfuß auf den Verlauf der Krankheit ableiten. Man hat sich da auf eine sehr große Studie berufen. Die Ärzte waren von diesem Ergebnis genauso überrascht, wie auch wir als Patientinnen. Liebe Grüße Annedore |
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#7
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Zitat:
Ich bin ja immer um Aufklärung bemüht, will alles wissen und hinterfrage viel. Aber manchmal denke ich, ich dreh ab, ich will nix mehr hören. Einfach normal weiter und gut is. Ich habe diesen Monat sage und schreibe neun medizinische Termine (Ärzte und Physiotherapie zusammen). Das mit Familie und Beruf zu vereinbaren, nenne ich desease management. Vor meinem Mamma-Ca war ich nie krank. Jetzt hab' ich's mit den Augen, mit den Knochen, das Blut könnte besser sein. Bin grad mal sauer, ![]() ![]() ![]() vido |
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| Stichworte |
| aromatasehemmer, postmenopausale aht, tamoxifen |
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