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#1
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Liebe Nata,
wo hast du denn deinen Port hinbekommen? Meinen bekam ich in den linken Oberarm. Habe meine Chemo ambulant in einer Onkologischen Praxis gemacht. Dort bekam ich auch meine Medis für zu Hause. Bei dir müsste dein behandelndes KH für Medis sorgen. Wegen der Lymphknoten rate ich dir, spreche einen Artzt an. Wenn du über das KH betreut wirst, müsste dort auch ein Onkologe für dich zuständig sein. Denn solltest du mit deinen Fragen löchern. Der Hausarzt ist meines Erachtens nach nicht der richtige Ansprechpartner. Falls ich dir weiterhelfen kann, lasse es mich wissen. Ganz liebe Grüße gela Geändert von gela 77 (27.03.2011 um 14:24 Uhr) |
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#2
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Liebe Gela,
den Port habe ich unter meinem linken Schlüsselbein. Der stört mich immer noch. Ich habe so mitgekriegt, dass der für immer bei mir bleibt. Chemo kriege ich wochentlich stationar und den nächsten Termin habe ich übermorgen. Ich bin dankbar für deine Hilfe. Liebe Grüße Nata Liebe Nikita, vielen Dank für deine Worte. Ich bin nicht so pessimistisch, aber manchmal habe ich Angst wegen meiner Hilflosigkeit. Preis des Fehlers kann zu hoch in unseren Fällen sein. Ich habe meine frage gestellt, weil nie gehört habe über die doppelte Therapie. Ich habe meinen Arzt gefragt warum die beiden Bereiche nicht gleichzeitig bestrahlt werden können und folgende Antwort bekommen, dass das ist zu gefärlich, wenn das Feld zu groß ist. Es besteht dabei höhe Risiko für interne Organe die zwieschen liegen. Aber ich sehe jetzt, dass nicht so viele von unseren Leidensgenossinnen solhe Therapie am Stück kriegen. Eigentlich haben nur Gela und ich davon gemeldet. Verstehe ich nicht warum ![]() Wie füllst du dich nach deiner Therapie? Sind alle Nachvolgen der Nebenwirkungen schon weg, oder bleiben die für so lange Zeit? Und was ist Biopsie? Ich verstehe: operative Untersuchung, aber wie sieht das genau aus? Liebe Grüße Nata Geändert von gitti2002 (30.03.2011 um 22:25 Uhr) Grund: zusammengeführt |
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#3
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Liebe Nata,
also, mir ist es besser bekommen die Bestrahlung in zwei Abschnitten zu machen. Ist zwar von der Zeit her länger aber für deinen Körper wesentlich besser zu ertragen. Ich habe sogar eine Pause zwischen den Bestrahlungen eingelegt. Mein Darm hat verrückt gespielt und da war ich über eine Pause mehr als glücklich. Warum hast du es denn so eilig??? Ja, mit dem Port ist schon so eine Sache. Es ist aber für dich und deine Venen besser, wenn die Chemo über den Port gegeben wird. Du kannst ihn die nach Ende der Therapie raus nehmen lassen. Meistens wird das nach Ende der Reha gemacht. Du musst nur Druck machen sonst bleibt er drin, die Ärzte gehen lieber auf Nummer sicher. Bin für ein paar Tage nicht vor Ort, wenn ich wieder hier bin, bin ich auch wieder für dich da.. Ganz liebe Grüße gela |
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#4
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Zitat:
wie ich dir schon geschrieben habe, ist diese "Dppelbestrahlung" der letzte Schrei der Therapie. Man geht dazu über, da in vielen Fällen, so auch in meinem zwar der Haupttumor weggestrahlt wird, doch die Mikrometastasen, die sich meist schon in den Lymphknoten an der Aorta befinden, dabei "vergessen" werden. Und somit von Heilung keine Rede sein kann. Diese Doppeltherapie ist sehr sehr belastend für den Körper, es wird nur gemacht, wenn die Patientin fit ist. Gehe davon aus, dass du während der Therapie und dann ca. 2-3 Jahre danach ganz schön in den Seilen hängen wirst. Die gute Nachricht: mir geht es jetzt 4 Jahre nach Ersttherapie und fast ein Jahr nach Zweitbestrahlung wirklich gut. Doch es hat lange gedauert und ich hatte Glück, dass keine Organe in Mitleidenschaft gezogen wurden, also allles funktioniert. Über die Nebenwirkungen der Chemo und Bestrahlung mag ich hier nichts schreiben. Da muss man durch, egal, ob ich dir in allen Einzelheiten beschreibe, wie man sich fühlt und so weiter. Hilft ja nichts. Und ich erinnere mich auch nicht gern daran.... Sei jedoch gewiss, dass du die beste Therapie bekommst, die möglich ist und dass du danach bestimmt krebsfrei sein wirst. Und das ist es, was zählt. ![]() Biopsie: in meinem Fall, da ich ja nie operiert wurde, hat man einen suspekten Lymphknoten an der Aorta mit einer Nadel, an der Wirbelsäule vorbei biopsiert, also ein Stück rausgeangelt. Das wurde dann untersucht. In deinem Fall , da du ja operiert wurdest, ist das nicht notwendig. Da hatte man die Lymphknoten gleich nach der OP , um sie untersuchen zu können. |
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#5
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Hallo ihr lieben,
nach meinem zweiten Chemo bin ich wieder zuhause. Muss ich aber sagen diese Woche sieht viel schlecter als vorherige aus. Ich bin arg enttaeuscht vom Verhaeltnis des Personals. Vor einer Woche habe ich insgesamt fuenf Flaschen Infusion bekommen: Kartison, Salz(?), Cisplatin und andere in der bestimmten Reihenfolge und mit nur einer Pause fuer Bestrahlung sofort nach Cisplatin. Cisplatin hab ich bekommen ueber Elektrodosierer, der genau fuer eine Stunde eingestellt wurde. Ganz anders war letztes mal. Absolut schlampiger Verhaeltnis. Nur vier Flaschen insgesamt, aber wie! Stunden lange Pausen zuerst zwischen Flaschen(keine Ruecksicht auf meine Aufrufe) und dann, weil ich noch zu Bestrahlung schaffen musste, Cisplatin gleichzeitig(!) mit einer der anderen Flaschen. Und Cisplatin natuerkich ohne Elektrodosierer! Am Ende habe ich keine Tabletten gegen Uebelkeit zum Mitnehmen bekommen, obwohl ich darum gebeten hatte. Ich weiss nicht was fuer ein Grund- wahrscheinlich wegen anderen Krankenschwester. Kann sein noch was anderes. Vor einer Woche war mein Mann ganzen Tag dabei und alles ist ganz gut gelaufen. Aber diese Woche konnte er an dem Tag nicht mitkommen und ich bin alleine und absolut hilflos geblieben. Mein Mann wollte danach einen Wirbel veranstalten, aber ich war dagegen, weil Angst vor Rache des Personals habe. Ich finde die Situation absolut unnormal. Was denkt ihr dran? Und noch was. Am Donnerstag 31.03 kriege ich keine Bestrahlung. Pause fuer mich und fuer andere auch. Geht das? Ich hab gehoert, dass es ganz wichtig ist diese lueckenlose Therapie zu bekommen. Wie es vorgeschrieben ist: fuenf mal pro Woche. Nicht mal fuenf, mal vier, sondern immer fuenf. Ich befuerchte, dass sehr gut- und richtiggeplante Therapie ganz schlampig durchgefuert wird. Und weiss nicht, was ich jetzt machen soll. Klinik wechseln? Ist bestimmt zu spaet und deswegen unmoeglich. Ausserdem keine Garantie, dass andere besser ist. Geändert von nata64 (31.03.2011 um 05:05 Uhr) |
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#6
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Liebe Nata,
mache dir nicht so viele Gedanken, das ist nicht gut für dich.. das mal eine Bestrahlung ausfällt hatte ich auch, das ist nicht schlimm. Wenn mal ein Gerät kaputt geht, fällt eben die Bestrahlung aus.. Mit der Chemo, mache dich bitte nicht verrückt. Wenn du im Krankenhaus deine Chemo bekommst, gehe davon aus, das alles in Ordnung ist. Warum denkst du man will dir was böses!?!? Nicht jeder Tag ist gleich, und die Krankenschwestern sind auch nur Menschen. Solltest du aber der Meinung sein, das du nicht richtig behandelt wirst, mache deinen Mund auf und verlange danach mit eine Arzt zu sprechen. Liebe Nata, negative Gedanken sind nicht gut für dich. Versuche das, was die nicht gefällt zu ändern, keiner reisst die den Kopf ab. Ich habe meinen Onkologen vertraut und habe mich während der Chemo mit einem "Guten Buch" (nach Möglichkeit was zum lachen...) abgelenkt. Und immer wenn der Cisplatinbeutel kam. habe ich ihn angefeuert den Krebs zu bekämpfen und mich wieder gesund zu machen. Das hat es mir erträglicher gemacht. Liebe Grüße gela |
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#7
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wenn die Bestrahlung ausfällt, wird sie im Regelfall "hinten dran" gehängt, d.h. die Bestrahlungszeit verlängert sich um einen Tag. Es geht nicht in erster Linie darum, jeden Tag bestrahlt zu werden, sondern eine gewisse Anzahl von Bestrahlungen in einem festgelegten Zeitraum zu erhalten. Ich konnte an 3 oder 4 Tagen nicht zur Bestrahlung, weil es mir so schlecht ging - das war überhaupt kein Problem, wurde alles hinten dran gehängt und ich hatte meine 28 Radios vollzählig
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Liebe Grüße Cee © HUNGER, PIPI, KALT - so sind Mädchen halt! |
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#8
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Wie schon meine Vorschreiberinnen erwähnt haben, ist es überhaupt nicht schlimm, wenn mal eine Bestrahlung ausfällt. Bei mir wurde ein paar Mal über mehrere Tage wegen Unverträglichkeit 'pausiert'. Das wichtige ist, dass die Gesamtmenge Grey am Ende stimmt.
Und was den Krankehausbetrieb betrifft, so wirst du bestimmt mit der Zeit alles etwas entspannter sehen. Krankenhaus ist oft mit Wartezeiten verbunden, und da tut es dir sicher besser, dich in ein Buch zu vertiefen oder mit anderen Patientinnen zu plaudern, als dich zu ärgern. Und wenn du meinst, wirklichen Grund zur Beschwerde zu haben, dann leite es weiter. Man wird es sicherlich verstehen und dir entgegen kommen. Als ich ein zweites Mal in die Klinik musste (Darmverschluss - üble Schmerzen), da hab ich mich mit dem Buch Feuchtgebiete abgelenkt. Ich war so peinlich schockiert vom Lesen, dass ich gar nicht wieder nach Haus wollte. ![]() LG Jenny Geändert von Mamita (01.04.2011 um 11:59 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler ;) |
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