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  #1  
Alt 04.05.2011, 12:44
Benutzerbild von SaharaStar
SaharaStar SaharaStar ist offline
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Standard AW: erfahrungsbericht meiner prophylaktischen mastektomie

Hallo alle miteinander!
War ein paar Tage im Krankenhaus (Schulter-OP) und sehe jetzt, dass hier ja hitzige Diskussionen stattgefunden haben!
Liebe Junimond, es wäre wirklich schade, wenn Du künftig hier nicht mehr posten würdest! Dieses Forum ist doch für uns alle wichtig, um uns auszutauschen, Infos zu suchen, anzubieten und uns auch mal auszukotzen - egal, in welcher Situation wir gerade stecken. Mit "alle" meine ich: All diejenigen, die sich aus irgendeinem Grund intensiv mit dem Thema PM beschäftigen. Oder sollte ich jetzt auch nicht mehr schreiben (dürfen), weil ich noch nicht mal einen Gentest gemacht habe?
Kontroverses Diskutieren sollte natürlich möglich sein und ist oft sogar sinnvoll, um z.B. Denkanstöße zu geben. Ich möchte nur darum bitten, dass dies nicht auf verletzende Art und Weise geschieht und als Angriff verstanden werden muss.
Eins muss ich noch loswerden: Ich habe mal gelesen, dass sich nur ein kleiner Prozentsatz der Frauen, die die bekannten Genmutationen aufweisen, prophylaktisch mastektomieren lässt. Es ist demnach also nicht so, dass da ne "Flutwelle" von nach einer PM schreienden Weibern die Krankenkassen überrollt.
Liebe Grüße von Stefanie
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  #2  
Alt 04.05.2011, 13:21
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Nina1983 Nina1983 ist offline
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Standard AW: erfahrungsbericht meiner prophylaktischen mastektomie

Was ich noch los werden wollte....
Es gibt hier einen Thead wo ganz Junge Frauen am BK erkrankt sind, und der großteil dieser Frauen hat überhaupt keine Vorgeschichte in der Familie..................

Ich finde es Super gut das doch der Großteil hier meiner meinung ist DANKE DANKE.....
__________________
Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man schönes Bauen...
"Göthe"


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  #3  
Alt 03.05.2011, 22:34
Benutzerbild von Junimond
Junimond Junimond ist offline
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Standard AW: erfahrungsbericht meiner prophylaktischen mastektomie

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure zahlreichen, wenn auch z.T. kontroversen Beiträge. Ich kann verstehen, dass mich nicht jeder versteht und habe auch viel über Emmas Worte nachgedacht. Mein Ziel war es nie, hier andere Betroffene zu nerven, deswegen werde ich nun erst mal wieder zur stillen Mitleserin und meine "Problemchen" mit mir alleine ausmachen Wer mag, kann mir gerne eine PN schreiben.

Ein paar kleine Dinge möchte ich aber gerne noch loswerden bzw. klarstellen:

In einigen Beiträgen wurde auf dem Thema New York "herumgeritten". Vielleicht hätte ich gar nicht erwähnen dürfen, dass diese Reise ansteht. Ehrlich gesagt verstehe ich die Aufruhr um diesen kurzen Städtetrip nicht ganz. Denn einerseits heißt es immer, ich solle "leben" - naja, und diese Reise gehörte eben für mich dazu und hat jetzt auch nicht die Welt gekostet.

Zudem stand die Reise nach New York für mich in gar keiner finanziellen Beziehung zu einer evtl. selbst finanzierten OP. Das sind ganz getrennte "Töpfe" Was das Thema "OP selbst finanzieren" betrifft: Dafür wäre ich sofort zu haben! Unter der Bedingung, dass die Krankenkasse mich bei wirklich gravierenden medizinischen Problemen (Stichwort Intensivstation etc.) unterstützt. Und diese Zusage hat es bislang nicht gegeben. Ohne diese Zusage ist auch meine Chirurgin nicht unbedingt bereit, die OP zu machen - vermutlich stecken da auch wirtschaftliche Interessen der Klinik hinter, die wissen ja auch nicht, ob man solche Summen im Ernstfall aufbringen könnte.

Klarstellen möchte ich auch, dass es bislang lediglich eine Absage der Krankenkasse gegeben hat, nicht mehrere. Derzeit befinde ich mich im Widerspruchsverfahren, d.h. der Fall wird nun erneut vom MDK-Gutachter geprüft. Falls erneutes "No", gehen die Unterlagen an den Zweitgutachter beim MDK. Wenn wieder "No", dann noch vor dem Widerspruchsausschuss der Krankenkasse und erst dann würde die Klage vor dem Sozialgericht folgen. Das Problem hierbei sind weniger die Kosten (600 Euro) als vielmehr die langwierigen Prozesse (bis zu 4 Jahre), weil die Sozialgerichte wegen der Hartz 4-Prozesse derzeit komplett überlastet sind. Das zum Hintergrund.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich versuche, mir keine Hoffnungen mehr zu machen - aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Und da in meinem Leben zuletzt sehr viel Mist passiert ist (Dinge NEBEN der OP-Sache), hoffe ich, dass ich auch mal wieder Glück habe.

Es tut mir aufrichtig leid, dass ich mit meinem Anliegen und meiner Art bereits erkrankten Frauen vor dem Kopf gestoßen habe. Allerdings hoffe ich, dass es hier auch weiterhin einen regen Austausch zum Thema PROPHYLAKTISCHE Mastektomie geben wird, denn es gibt dafür einfach kein anderes Forum als dieses Krebs-Forum. Das Forum und die tollen Frauen hier haben mich so oft aufgefangen und unterstützt, dafür sage ich DANKE!

Macht es gut, Mädels.

Eure Junimond
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  #4  
Alt 03.05.2011, 23:18
Willow Willow ist offline
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Beiträge: 20
Standard AW: erfahrungsbericht meiner prophylaktischen mastektomie

Hallo meine Lieben...

ich muss mich jetzt doch nochmal zu später Stunde an dieses Forum wenden, da meine Gedanken kreisen....
Ich hatte heute meine 2.Nachsorge beim Onko-Gyn. Ich habe ihm meinen neu erfühlten "Knuppel" in meiner rechten Brust gezeigt (es war die Brust, in der auch der Tumor vor einem Jahr diagnostiziert wurde und im November 2010 eine bilaterale Mastektomie mit Sofortaufbau durch Implantate und Schweinehaut statt fand).
Der Gyn beschallte diesen nun und meinte, es könne eine "Fettkapsel" o.ä. sein, er glaube nicht, dass es wieder etwas sei, da es eine glatte Oberfläche aufweist und in sich wolkig ist. Zudem meinte er allerdings ist es schwierig in solche "Fettdepots" reinzustechen, weil diese sich meist entzünden und man dann ein Problem hat. Zudem gehen diese Fett-Verkapselungen nur sehr langsam weg und schmerzen in den meisten Fällen. Er meinte, dass er es für unwahrscheinlich hält, dass da ein neuer Knoten entstanden sei....
dennoch bin ich so unruhig und übermorgen soll es auf Reha gehen und ich habe nun Angst, dass ich das ganze nicht entspannt auf mich wirken lassen kann und überlege morgen nochmal im Brustzentrum auf die Schnelle vorstellig zu werden.
Gibt es bei jemandem ähnliche Erfahrungen nach einer solchen Implantat-Op mit derartigen Gebilden?

Lieben Gruß
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  #5  
Alt 04.05.2011, 09:25
nene nene ist offline
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Beiträge: 271
Standard AW: erfahrungsbericht meiner prophylaktischen mastektomie

Guten Morgen, konnte sehen, es gab eine angeregte Diskussion hier....:-) noch bis spät in die Nacht.
Mädels, hier hat jeder mit seinem Schicksal zu kämpfen, ob man nun schon schwer erkrankt ist, eine Mutation hat oder eben Hochrisikopatient ist.
Ich kann Tante Emmas Haltung nachvollziehen und ebenso Junimond verstehen. Und manchmal ist es vielleicht ganz gut, wenn man mal verschiedene Seiten hört, oder???? Regt sicher zum Nachdenken an!!!! und hilft vielleicht, mit einigen Dingen etwas gelassener umzugehen.
Mir gefällt der Austausch hier sehr gut, ob nun kontrovers oder nicht.
Einen wunderschönen Tag wünscht euch
Nene
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Stichworte
brustwarze, mastektomie, prophylaktisch


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