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#1
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Hallo,
also ich hab ne ähnliche Krankengeschichte wie Du, bin im Stadium 3B, hatte Lymphome im Mediastinum (10x7,5x10), Nebennierenloge, Lunge und Hals und jetzt nach der Chemo (auch 6 mal R-CHOP 14) noch Reste in der Nebennierenloge und Mediastinum. Bei mir gehen die Bestrahlungen in 2 Wochen los und ich bin froh drüber, die Oberärztin ist sehr zuversichtlich und auch ich hab ein viiiiiiel besseres Gefühl. Im Thread von Prinzessin555 berichtet sie über ihre Bestrahlung und sie hat alles soweit gut vertragen. Meine Restlymphome werden vermutlich nacheinander oder in 2 wöchigem Abstand bestrahlt. Ich bekomm insgesamt 40Gy aufgeteilt auf 20 Sitzungen. Dauert also 6-8Wochen, meine KK zahlt mir das Taxi. Wo Du auch sehr gute Infos findest zum Thema Bestrahlung ist in den blauen Krebsratgebern, findest Du auch als pdf im Internet. Ich seh das ganze ziemlich entspannt. Viele Grüße Claudia |
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#2
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Hallo Claudia,
erstmal vielen Dank für deine Antwort. ![]() Wie hast du deine Bestrahlung überstanden? Ich muss sagen, dass ich erstaunlich wenig Nebenwirkungen hatte. Allerdings habe ich auch nach jeder Chemo die Neulasta Spritze bekommen um mein Blutbild hochzuhalten. Ich muss dir sagen, dass ich etwas Vorsichtig mit der Bestrahlung bin. Auch wenn mir von zwei verschiedenen Ärzten dazu geraten wurde bin ich sehr Vorsichtig wegen den Spätschäden. Allerdings möchte ich nicht in ein paar Monaten in die nächste, agressivere Chemo weil ich auf die Bestrahlung verzichtet habe... Schwierig! ![]() Wie wurdest du bisher bestrahlt? Nur die Rückstände nach der Chemo oder größerflächig, wie der Tumor vor der Cheomo war? Lieben Gruß |
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#3
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Hallo Speedy,
auch dir vorweg vielen Dank für die Antwort. in der Lunge hatte ich nichts, das war ein Tumor AN der Lunge. Was ich sehr seltsam finde ist, dass die Ärzte nicht sagen können ob die nach der Chemo vorhandenen Rückstände Krebszellen sind oder Vernarbungen. Kann man denn das nicht wirklich klären? Ich denke auch, dass ich auf Nummer sicher gehen werde und mich für die Bestrahlung entscheiden werde. Das mit dem Urlaub ist ein netter Vorschlag aber bevor ich die Therapie nicht hinter mich gebracht habe, kann ich nicht wirklich entspannen. Aber nach der Therapie... LG auch an dich! |
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#4
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Hallo Aeskulab,
also ich hab die Bestrahlungen noch vor mir. Klar gibt es ein Restrisiko, aber ich glaube es ist wahrscheinlicher ein Rezediv zu bekommen als später mal einen anderen Krebs aufgrund der Bestrahlung (unter 5%). Außerdem, die Krebsforschung macht solche Fortschritte, wenn ich in 10 Jahren einen anderen Krebs bekomme, wird der 1. schnell entdeckt wegen den jährlichen Kontrollen und 2. wer weiß das schon, vielleicht ist Krebs bis dahin heilbar? Achja war in keiner Studie. Ich würde mir Vorwürfe machen wenn ich mich nicht Bestrahlen lasse und dann wieder was ist. Grüße Claudia |
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#5
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Hallo Äskulab,
ich befinde mich gerade mitten in der Strahli. Für mich gab es kein wenn oder aber. Ich hatte für mich von Anfang an entschieden alles, was mir gegen den Krebs helfen kann, anzunehmen. Durch Zufall ist ein ehemaliger Schulfreund meines Kindes dort tätig. Er hatte mir auch dazu geraten, zumal die Technik heute schon viel ausgereifter ist und Krebs wirklich heimtückisch ist. Liebe Grüße |
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#6
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Zitat:
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_ 31.03.2011: Hochmalignes großzelliges B-Zell-Lymphom Stadium II B (Nachtschweis) Manifestation: supraclavikulär li., retroclavikulär re., mediastinales Bulk: 10x8,5 cm, li. hilär mit Ummauerung der li. Oberlappenarterie Behandlung: Studie 2004-3 Protokoll UNFOLDER 14 6 x R-CHOP-14 mit RX [U] / Ergebnis: 92 % Rückgang 6 Wo. Bestrahlung 39,6 Gy / Ergebnis: 94 % Rückgang Therapieende: 19.09.2011 Verlaufskontrollen unauffällig
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#7
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Hallo Äskulab,
auch ich hatte ein grpßzelliges B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (mediastinal, Stadium IIa) und habe im Juni/Juli 22 Bestrahlungsfraktionen á 1,8 Gray, also insgesamt 39,6 Gray gehabt. Das Ganze war wesentlich weniger belastend als die Chemo - sowohl physisch als auch psychisch. Wie Claudia schon schrieb, ist das Risiko, an einem Zweittumor zu erkranken, eher gering. Aktuell geht es ja darum, den bereits vorhandenen Krebs mit allen Mitteln so zu bekämpfen, dass keine Tumorzelle mehr übrig bleibt. Es wurde nicht nur der Resttumor, sondern die gesamte Fläche, die der Tumor ursprünglich vereinnahmt hat, zzgl. einige mm darüberhinaus bestrahlt (das Bestrahlungsfeld hatte etwa eine Fläche von 14x15cm). Was die Nebenwirkungen angeht, hatte ich wirklich Schlimmeres erwartet. Mir ging es die gesamte Bestrahlungszeit gut (im Gegensatz zur Chemo-Phase). Ich drücke Dir die Daumen, dass alles gut verläuft! Viele Grüße Prinzessin555 |
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| Stichworte |
| bestrahlung, hochmalig, non-hodkin, strahlentherapie, studie |
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