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#1
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Liebe Elisabethh.,
ganz vielen Dank für deine Information. Sie haben bewirkt, dass ich mich heute noch mal intensiv mit der Thematik der Krankenhauswahl auseinandergesetzt habe. Ich versuche schon die ganze Zeit Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe herzustellen, um von dort vielleicht eine Empfehlung zu bekommen, aber leider habe ich bisher noch niemanden erreicht. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist echt ungünstig, um krank zu sein. Meine Mutter ist in einer gastroenterologischen -/proktologischen Schwerpunktpraxis in Behandlung, die mit dem regionalen Krankenhaus kooperiert. Daher denke ich, wäre die Kommunikation zwischen Praxis und Klinik gewährleistet. Nur leider ist die Chirurgie des Krankenhauses auf Enddarmkrankheiten im Allgemeinen spezialisiert und nicht auf Krebs im Besonderen. Es gibt auch keine Onkologie in der Klinik und eben kein zertifiziertes Zentrum. Aber im Augenblick geht es ja erstmal um die OP. Die Frage ist also: Wo sind die besten Chirurgen? Doch das herauszubekommen scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, denn offenbar gibt es da tausend unterschiedliche Meinungen. Der eine sagt A, der andere sagt B. Ich habe festgestellt, dass alles Glücksache zu seien scheint und man es nicht beeinflussen kann. Da ich längere Zeit selbst im medizinischen Bereich gearbeitet habe, muss ich zugeben, dass ich nicht gerade großes Vertrauen zu Ärzten habe. Irgendwie fühle ich mich dem Ganzen völlig hilflos ausgeliefert. Ich würde so gern etwas tun, aber es gibt einfach keine Garantien! Ich könnt echt nur noch k…. ![]() Liebe Grüße Nela |
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#2
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Hallo Nela,
ich weiss nicht ob ich es überlesen habe, aber vielleicht schreibst du (noch) mal hin, in welcherm Kreis ihr wohnt. Ich denke mal, dann kommen auch von hier Empfehlungen. Ich habe momentan ein PC problem und bin nicht viel im Netz, bis er wieder in Ordnung ist.
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Mein Ehemann Georg+36jährig+1988(NHL) Mein Liebster Joachim+42jährig+1997 (kleinzell. Bronchial Ca.) Ich : 2002 DCIS re.Mamma, operiert, bestrahlt, AHT Meine Schwester Heike +2011(Bronchialca) Unsere Mama +2013(operiertes Glioblastom, Nierenversagen bei Temodal Therapie) Meine Schwester Sandra(45),TN mamma Ca.metastasiert, +21.11.2015 |
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#3
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Hallo Monika,
das Problem mit der Klinikwahl hat sich inzwischen erledigt. Wir mussten uns bereits entscheiden und der OP-Termin steht auch schon. Wir haben dann doch noch jemanden bei der Selbsthilfe-Gruppe erreicht und uns dort beraten lassen. Ob die Entscheidung wirklich die richtige ist, weiß man ja leider immer erst im Nachhinein. Ich habe da aber noch mal eine andere Frage. Weißt du zufällig – oder irgendjemand, der das hier liest –, ob zur sicheren Metastasendiagnostik eine Röntgenaufnahme der Lunge und eine Leber-Sonographie ausreichen? Oder sind da noch andere bildgebende Verfahren nötig, wie z.B. ein MRT? Schon mal Danke für die Antwort. Liebe Grüße Nela |
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#4
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Bei meiner Schwester wurde ein Komplett CT gemacht-mit und ohne Kontrastmittel.
Wichtig sind auch besonders die Nebennieren, da gehen Lungenkrebsmetastasen wohl auch sehr gerne als erstes hin. Andererseits wollen die Chirurgen es vielleicht auch nicht so genau wissen, denn wenn Metastasen gefunden werden, dann wird es möglicherweise keine OP geben. Es gibt in der Krebstherapie standarisierte Verfahren, und dazu gehört eben, dass wenn Metastasen da sind, eine Chemo das erste Mittel ist. Ich weiss nicht, was ich raten soll. Ich wäre froh gewesen, wenn meine Schwester nach Chemo und Bestrahlung operiert hätte werden können. Leider war dann aber doch unter der Chemo eine Nebennierenmetastase gewachsen, die wurde dann rausoperiert, d ann ging es zur Reha , als sie zurückkam kam das Kopf MRT, da waren dann Hirnmetastasen. Die Lungenoperation war damit dann erledigt.
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Mein Ehemann Georg+36jährig+1988(NHL) Mein Liebster Joachim+42jährig+1997 (kleinzell. Bronchial Ca.) Ich : 2002 DCIS re.Mamma, operiert, bestrahlt, AHT Meine Schwester Heike +2011(Bronchialca) Unsere Mama +2013(operiertes Glioblastom, Nierenversagen bei Temodal Therapie) Meine Schwester Sandra(45),TN mamma Ca.metastasiert, +21.11.2015 Geändert von Monika Rasch (29.12.2011 um 18:13 Uhr) |
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#5
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Liebe Monika,
es tut mir wahnsinnig leid, um deine Schwester. Diese Krankheit ist einfach grässlich! Offensichtlich kann man sich nie sicher sein und egal, was man macht und welche Diagnostik und Therapie man bekommt, der Krebs scheint bei jedem seine eigenen Wege zu gehen. Ich finde es so furchtbar schwer, mit dem Gefühl der Machtlosigkeit klarzukommen und sich seinem Schicksal so ergeben zu müssen. Man hat plötzlich kein selbstbestimmtes Leben mehr, sondern ein krebsbestimmtes! Bei meiner Mutter hieß es, dass mit dem Röntgen und der Sonographie die Metastasendiagnostik vorerst abgeschlossen ist. Ob das wirklich ausreicht, weiß ich nicht, aber mehr ist nicht geplant. Dass der Tumor operiert wird, stand von vornherein fest, denn er blutet massiv und muss auf jeden Fall entfernt werden. Eine Chemo schließt sich dann höchstwahrscheinlich im Anschluss an. Alles ist noch so ungewiss, da man Genaueres erst nach der OP sagen kann. Also heißt es für uns weiter warten und bangen, warten und bangen … ![]() Liebe Grüße Nela |
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#6
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Liebe Nela,
es tut mir so leid, dass Du mit Deiner Mutter gegen diese schreckliche Krankheit kämpfen musst! Ich habe meine Mutter vor über einem Jahr durch Lungenkrebs verloren und kann insofern sehr gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst... Diese Panik am Anfang erinnere ich auch noch sehr gut - mit der Zeit legt sich das etwas. Dieses Gefühl, alleine zu sein hatte ich auch - ich habe zwar das Glück, einen sehr lieben Mann an meiner Seite zu haben, aber ich war auch für meine Mutter die einzige nahe Angehörige. Insofern auch die einzige, die sie unterstützen konnte, mit ins Krankenhaus kommen, die Entscheidungen diskutieren, ihr bei all den kleinen Dingen des Alltags helfen konnte... da habe ich mir zum ersten Mal Geschwister gewünscht, um das ein bißchen aufteilen zu können... Ich wünsche Dir viel Kraft in dieser so schweren Zeit - und natürlich einen guten Ausgang der Operation!! Liebe Grüße, Anja |
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#7
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Liebe Anja,
ganz vielen Dank für deine kraftspendenden Worte. Dass du deine Mutter verloren hast, ist furchtbar und tut mir wahnsinnig leid. Ja, das Gefühl des Alleinseins ist wirklich kaum auszuhalten. Ich war noch nie gern Einzelkind, aber dass der Umstand, keine Geschwister zu haben, einmal so unerträglich sein würde, hätte ich nicht gedacht. Ich habe wirklich keine Ahnung, wie ich das alles durchstehen soll. In manchen Augenblicken denke ich, ich schaffe es irgendwie, ich bin stark genug und dann gibt es wieder Tage wie heute, an denen ich völlig am Verzweifeln bin und nur entsetzliche Angst habe. In allen Ratgebern steht, man soll sich Hilfe aus dem Familien- und Freundeskreis holen. Aber was soll man denn machen, wenn es dort keine Hilfe gibt? Wenn man keine andere Wahl hat, als allein zu sein? Oh sorry, ich jammere schon wieder – schrecklich! Aber heute ich wirklich ein mieser Tag. Ich schätze, ich sollte hier besser nicht mehr schreiben. Damit ziehe ich bloß alle runter. Liebe Grüße Nela |
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