![]() |
|
|
|
|
#1
|
|||
|
|||
|
Hallo Marni,
dein Pappa hat gerade die Nachricht bekommen das er Lungenkrebs hat. Dies muss auch er erstmal verdauen. Zitat:
Letzlich muss dein Paps allerdings entscheiden was er will. Ihr könnt ihm dann signalisieren dass ihr hinter seiner Entscheidung steht und ihn dabei unterstützen. Was wichtig ist das er nicht so dolle Schmerzen aushalten muss. Es gibt schon sehr gute Mittel die ihm der Arzt dagegen verschreiben kann. Zitat:
Ich schicke euch auf alle Fälle ein ganz großes Kraftpaket für die Zeit die jetzt vor euch liegt.
__________________
Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben der Anfang der Ewigkeit. (Rainer Maria Rilke) |
|
#2
|
||||
|
||||
|
Liebe Marni,
es tut mir sehr leid, dass auch dein Vater diese schreckliche Krankheit hat. Dass er verzweifelt reagiert ist nur allzu verständlich. Wie Bremensie schreibt, er muss ja auch erst einmal die Diagnose realisieren und für sich verarbeiten. Euch ist der Boden unter den Füßen weggezogen worden und die Welt gerät ins Schwanken. Es wird auch bei dir und deiner Mama dauern, bis ihr mit der Krankheit leben könnt... Niemand hier und auch kein Arzt kann eine Prognose zur Lebensdauer stellen. Alle Erkrankungen verlaufen unterschiedlich, weil eben die Menschen auch so unterschiedlich sind. Dass dein Papa wahrscheinlich nicht mehr gesund wird, wisst ihr ja bereits. Wenn der Lungenkrebs bereits Metastasen gestreut hat, dann ist es ungleich schwerer zu behandeln. Bei meinem Vater waren es Knochenmetastasen. Erst im Schulterblatt und dann im Oberschenkel und den Lendenwirbeln. Wichtig ist, dass dein Papa seine Hoffnung nicht verliert. Keiner von uns weiß, wie lange er hier verweilen darf. Ich könnte morgen einen Autounfall haben... Das Beste ist, in der Gegenwart zu leben und diese zu genießen. Ich weiß, dass dir das jetzt besonders schwer fallen wird, doch es ist ehrlich gesagt das Beste, was du tun kannst. Genieße die Zeit mit deinem Papa, wenn es ihm gut geht. Und versuch', dich nicht ganz so verrückt zu machen, denn dann geht es dir nur noch schlechter. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede. Ich habe letztes Jahr so ziemlich alles über Lungenkrebs gelesen, was mir in die Hände kam, doch vieles war widersprüchlich und davon wurde ich noch konfuser und ängstlicher. Irgendwann habe ich das alles über Bord geworfen und mich nur noch auf meinen Papa konzentriert. Damit ging es mir dann besser. Du wirst einen Weg für dich finden! Momentan ist alles einfach nur grauenhaft und beängstigend und dir wird der Boden unter den Füßen weggezogen. Aber du wirst sehen und spüren, dass du stärker bist als du meinst. Wenn dein Papa reden mag über die Diagnose und auch über seine Ängste, Gedanken etc. wäre das gut. Mein Vater hat anfangs gesprochen, doch dann wurde er immer verschlossener. Er hat sich auch durch die Krankheit und wahrscheinlich die Medikamenteneinnahme verändert. Und ich denke, dass auch ich mich verändert habe... Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht Miriam
__________________
Mein Papa erhielt am 18.04.11 die Diagnose Lungenkrebs mit Knochenmetastasen und ging am 21.02.12 ins Licht. Alles vergeht, aber die Liebe bleibt... Hand in Hand - gemeinsam sind wir stark! |
|
#3
|
||||
|
||||
|
Liebe Marni,
ist es denn sicher, dass es LUNGENkrebs ist ? Oder hat er Prostatakrebs ?- denn Du schreibst Zitat:
Sind es eventuell Metastasen dieser Prostatageschichte ? Wenn nämlich ja, dann sind die Aussichten nicht so schlecht, die Metastasen gut über Jahre in Schach halten zu können. Fragt den Hausarzt ganz offen, und bittet auf jeden Fall darum, von jedem Befund eine Kopie zu erhalten. Ich wünsche Euch alles Gute.
__________________
Mein Ehemann Georg+36jährig+1988(NHL) Mein Liebster Joachim+42jährig+1997 (kleinzell. Bronchial Ca.) Ich : 2002 DCIS re.Mamma, operiert, bestrahlt, AHT Meine Schwester Heike +2011(Bronchialca) Unsere Mama +2013(operiertes Glioblastom, Nierenversagen bei Temodal Therapie) Meine Schwester Sandra(45),TN mamma Ca.metastasiert, +21.11.2015 Geändert von Monika Rasch (27.06.2012 um 16:12 Uhr) |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Liebe Marni,
es tut mir wirklich sehr leid wegen deinem Papa. Es ist eine der schwersten Wege die man gehen muss, das weiss ich...dennoch frage nicht nach Lebenserwartungen weil Statistiken nur Angst machen und niemand voraus sagen kann wie lange jemand lebt. Es ist auch gut so, dass es niemand kann weil du die Hoffnung niemals aufgeben darft, kämpf solange es geht. Ich wünsche euch viel Kraft und alles alles liebe. |
|
#5
|
|||
|
|||
|
Danke
für eure Antworten. Er hat seit der Diagnose ziemlich abgebaut. Sind beide Lungen voller Metastasen und in der Leber hat er auch welche. Die Lymphknoten am Hals sind auch betroffen. Heute sagte die Ärztin das die Ärzte, er liegt im ketteler Krankenhaus in Offenbach, bei der Lungenkonferenz entscheiden, welche chemo zusammengestellt wird. Ich hoffe sie sagen nicht das er keine bekommt und es hoffnungslos ist. Bin bei meinem Papa stark, und schlafe die Woche bei meiner Mama. Aber wenn sie es nicht mitbekommt weine ich still vor mich hin so wie jetzt. Er hat gott sei dank keine Schmerzen, ausser rückenweh aber das kommt vom vielen liegen. Die Prostata ausschälung hat ergeben das kein prostatakrebs vorliegt. Aber es hat seitdem angefangen schlechter zu gehen mit ihm, davor war nix.Als ob die Op den Tumor in der Lunge zum explodieren gebracht hat. Danke für eure Unterstützung Marni |
![]() |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|