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#1
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Hallo
mein Papa ist ja am Plattenephitelkarzinom erkrankt und hat bisher eine chemo mit Gemcitabin hinter sich. Er hatte jetzt 3 tage hintereinander erhöhte temperatur, 38,6 grad. Heute war er nur müde und die Ärztin hat gesagt wir müssen ihn aus dem Bett raus bekommen. Er liegt seit 2 Wochen nur im Bett im Krankenhaus ohne aufzustehen. Er hat es einmal versucht, aber natürlich fangen seine Beine an zu zittern. Wir sind langsam mit den Nerven am Ende. Er stellt auf stur wenn wir sagen das er unbedingt aufstehen muß. Ich weiß es ist eine Psychische Belastung, wenn man plötzlich gesagt bekommt man hat Lungenkrebs mit Metastasen auf beiden Lungen, Leber und Lymphknoten.Aber er sagt er will Leben und kämpfen.Und der Arzt hat gesagt das die erste Chemo gut angeschlagen hat. Nun haben sie ihm aber 1.4 Liter Wasser aus der Lunge gezogen. Jetzt hat er wieder nach 3 Tagen so ein Tief, es ist echt deprimierend. Könnt ihr Tipps geben, wie wir ihn zum aufstehen bringen können, hat jemand Erfahrung damit? Danke Marni
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#2
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hey !
gibt es im krankenhaus die möglichkeit einen rollstuhl zu bekommen? vllt hilft es ja, ihm die angst vor evtl reaktionen seiner mitmenschen zu nehmen. ich denke, wenn man so sehr krank ist, scheut man sich unter leute zu gehen. und lieber eine stunde im rollstuhl gefahren zu werden, als nur im bett zu liegen! vllt rafft er sich danach eher auf und läuft mal ein paar meter. eine frage dazu hab ich noch, hat er einen blasenkateter? oder muss er quasi ein paar mal am tag hoch um auf die toilette zu kommen? entschuldige die indiskrete frage, aber wenn er das körpelich schaffen sollte, wird alles andere reine kopfsache sein ;-) ich denke es ist wichtig verständnis für seine situation zu zeigen, aber manchmal muss auch ein kranker mal einen liebgemeinten tritt in den po bekommen. ich zeige meiner mutter auch ab und an, wo die grenzen sind und das sie sich gefälligst zusammen reißen soll, schließlich muss sie ihre enkelkinder aufwachsen sehen ;-) ich wünsche dir viel kraft! gib nicht auf! du bist nicht alleine! drück dich, sonja |
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#3
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Hallo Sonja
vielen Dank für deine Antwort. Mein Papa ist seit gestern wie ausgewechselt, er ist tatsächlich mit uns in die cafeeteria im rollstuhl gekommen. Eine ganze stunde hat er ausgehalten. Und dann haben wir ihn mit hilfe der Schwester ins bett gebracht. Und heute war er wieder mit uns in der Cafeeteria und hat sich mit meiner Schwester ihrer hilfe ganz alleine vom Rollstuhl ins Bett gelegt. Jetzt sollte er eigtl. seine 2 chemo bekommen, aber die weißen Blutplätchen sind zu niedrig, deshalb mußte die chemo und die Portsetzung verlegt werden. Zu der Frage wegen der toilette, er hat eine Windel an und macht tagsüber in so ein Pinkelflasche. Aber das bekommen wir hoffentlich alles wieder hin, wir geben nicht auf. Er ist nicht alleine, seine 3 kinder und meine Mama halten zu ihm, und das gibt ihm Kraft. Heute hat er gesagt, er läst sich von dem Krebs nicht klein kriegen. Liebe Grüße Marni |
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