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  #1  
Alt 03.08.2013, 23:07
amyhannover amyhannover ist offline
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Standard AW: Gewichtsverlust und Schlappheit 3 Jahre nach Chemo

Hallo Katzenmama 6, danke Dir für deine Antwort. Nun Wassereinlagerungen hat Mutter nicht aber ich mache mir trotzdem große Gedanken. Sogar mehr Gedanken als um mich. Das war schon so, als sie 1 Jahr vor mir erkrankt war, da war ich völlig fertig.
Mutter halt ....
Lieben Gruß
Amy
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  #2  
Alt 03.08.2013, 23:38
Katzenmama6 Katzenmama6 ist offline
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Standard AW: Gewichtsverlust und Schlappheit 3 Jahre nach Chemo

Liebe Amy,

die Symptome deiner Mutter können ja die unterschiedlichsten Ursachen haben.
Ich hoffe für euch, dass keine zu ernste Erkrankung dahinter steckt, vor allem nicht wieder ein Auftreten des Mistkerls . Diese Gedanken treten bei uns im Hinterkopf ja auch immer wieder auf.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen und wünsche euch alles Gute.
Katzenmama6
__________________
Optimismus ist die Fähigkeit,
den blauen Himmel hinter düsteren Wolken zu ahnen.
(Madeleine Robinson)
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  #3  
Alt 09.10.2013, 20:11
amyhannover amyhannover ist offline
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Standard AW: Gewichtsverlust und Schlappheit 3 Jahre nach Chemo

Hallo liebe Community,

ich schieb die Frage nochmal hoch. Nachdem meine Mutter nun vor 6 Wochen ausführlich untersucht wurde, kam heraus, dass sie eine Schilddrüsenüberfunktion hat. Aktuell wird sie mit Tabletten behandelt. Sie bat mich nun mal hier zu fragen ob noch jemand nach Bestrahlung und/oder Chemo an einer Schilddrüsenüberfunktion leidet. Gibt es da einen Zusammenhang?
Lieben Gruß
Amy
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  #4  
Alt 09.10.2013, 21:26
melle123 melle123 ist offline
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Standard AW: Gewichtsverlust und Schlappheit 3 Jahre nach Chemo

Hallo Amy,
ich hatte OP und Chemo 2009 und bis Anfang 2010 Bestrahlungen, danach -jetzt noch- AHT.
Später dann auch diegleichen Symptome wie deine Mutter.
Anfang 2013 wurde dann nach extrem schlechten Werten d. Schilddrüse bei mir Hashimoto diagnostiziert. (Das Blöde ist, dass sich da meiner Erfahrung nach viele Ärzte nicht auskennen und man sich ganz schön selbst mitinformieren und mitdenken muss.)
Muss nun auch Tabletten nehmen.
Liebe Grüße!
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  #5  
Alt 09.10.2013, 22:09
amyhannover amyhannover ist offline
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Standard AW: Gewichtsverlust und Schlappheit 3 Jahre nach Chemo

Hallo Melle, vielen Dank für deinen Beitrag. Ich werde Mutter mal darauf hinweisen.
Lieben Gruß
Amy
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  #6  
Alt 10.10.2013, 00:12
juli 11 juli 11 ist offline
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Standard AW: Gewichtsverlust und Schlappheit 3 Jahre nach Chemo

Hallo Amy,
bei mir hatte sich 1997 eine Schilddrüsenüberfunktion gebildet die mit Tabletten gut zu behandeln war und noch ist...Hatte ebenfalls Gewichtsabnahme, Herzrasen und schlapp...Einen Zusammenhang scheint es tatsächlich zu geben...und es tritt häufiger nach solchen Erkrankungen auf..Warum oder was genau im Körper passiert kann ich dir nicht sagen... alles Gute für Euch
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  #7  
Alt 10.10.2013, 00:39
Panui Panui ist offline
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Standard AW: Gewichtsverlust und Schlappheit 3 Jahre nach Chemo

Hallo Amy,

ich bekam ca 3 Wochen nach Chemo-Ende eine massive Schilddrüsenüberfunktion und zwar einen Morbus Basedow, das ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. ich hatte extreme Hitzewallungen, Herzrasen, Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen, aber es wurde erst mal alles auf "Wechseljahresbeschwerden" geschoben. Nach 3 Monaten wurde bei der Nachsorge zufälligerweise der TSH mitbestimmt ( und ich hatte mir die Werte glücklicherweise geben lassen und es bemerkt, der Onkologe hat es übersehen).
Ich wurde zunächst auch medikamentös behandelt, braucht aber immer höhere Dosen der Thyreostatika und Leberwerte und Blutbild wurden schlechter, so dass ich die Schilddrüse schließlich entfernen ließ. Jetzt nehme ich Schilddrüsenhormone und es geht mir so prima.
Ursächlich vermuten die Ärzte, dass das Immunsystem, welches durch die Chemotherapie ja massiv unterdrückt wird, nach der Chemotherapie überschießend reagierte und dadurch eine Autoimmunreaktion ausgelöst wurde.
Es gibt aber auch Untersuchungen, wobei Personen mit Schilddrüsenerkrankungen eine höheres Brustkrebsrisiko haben, bzw auch umgekehrt.
Bei Autoimmunerkrankungen ist ua. das Tumornekrosefaktorsystem gestört, es besteht also schon eine gewisse Verbindung zwischen diesen Erkrankungen.
Ich hatte aber schon ca 1/2 Jahr vor der Krebsdiagnose massive Probleme mit meinem "Immunsystem" und wahrscheinlich funktionierte die Schilddrüse da auch schon nicht mehr optimal. Ich glaube einfach, dass der Körper "es gemerkt hat, dass er sich gegen irgendetwas wehren muss, nur leider hat er dann die falschen Zellen bekämpft.
Natürlich gibt es auch Schilddrüsenüberfunktionen die nicht auf einer Autoimmunerkrankung beruhen.

Liebe Grüße
Panui
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