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#1
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Hallo,
Hilfe wäre nötig, was ist mit Pflegestufe beantragen. Wir hatten Kombipflege für meine Mama beantragt, da kam zusätzlich noch jeden Tag der Pflegedienst, das kann man selbst gar nicht alles leisten. Zusätzlich kam noch das Mobile Palliativteam, die waren klasse. Es nutzt ja nichts, wenn die Schwiegermutter auch noch krank wird! Nach 1 Jahr mit zusätzlicher Hilfe sind wir fix und fertig, das merkt man erst danach. Alles Gute! MfG |
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#2
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Das ist auch meine Meinung... aber ich kanns auch nur anbieten und immer wieder darauf pochen - braucht ihr was - ich bin in der Nähe, soll ich einkaufen, zum Arzt fahren, Besorgungen machen. Soll ich auf einen kaffee vorbeikommen - ich habe xxxx stunden Zeit, magst nicht mal zum Friseur gehen, auf einen Kaffee - spazieren...
Ne, ich brauche alles nichts - ich schaff das schon - ich schaff das schon. Aber danke dass du dich gemeldet hast. Das ist die grösste angst die wir haben - dass die schwiegermutter gleich hinten nach "geht" - weil sie immer aufeinander geklebt sind - sie hatten keine Hobbies - sie hatten kaum Freunde - weil alles nur gemeinsam gemacht wurde. Zumindest gibt es jetzt Enkelkinder um die sie sich kümmern könnte, wenn sie wollte, aber das wollten sie eigentlich nie. Und mit Krebshilfe oder gar Psychologen brauche ich da gar nicht ankommen - das ist Teufelszeugs. Er liegt wieder Palliativstation und wird künstlich ernährt - bekommt entwässerung und und und. Er tut mir eigentlich nur noch leid. Wir werden wohl morgen mit den Kindern hinschauen. Nicht mehr wie 10 Minuten - denn er schläft immer wieder zwischendurch ein weil er einfach nicht mehr kann. Geändert von Hase72 (06.09.2013 um 17:50 Uhr) |
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#3
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So wir waren ihn heute besuchen. Er wird für das nächste MRT vorbereitet und liegt eigentlich im Sterben. Der Bauch ist aufgebläht wie im 9ten Monat schwanger, er kann kaum reden weil er immer wieder Luft schnappen muss, und ihm sind die Tränen runtergeronnen als er die Kinder gesehen hat.
Der Glanz aus seinen Augen ist erloschen, er sieht aus wie ein Greis. Ach Mensch - wenn man ihm nur irgendwie helfen könnte, er glaubt ja immer noch - nun wird ein MRT gemacht und dann gehts weiter mit den Behandlungen. Obwohl er mittlerweile einen künstlichen Zugang für die Ernährung hat (irgendso ein Kästchen oberhalb der Brust wo man auch als Laie sozusagen eine künstliche Ernährung anstecken kann). |
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#4
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Hallo!
Deine Geschichte hört sich nicht wirklich gut an. Zuerst bekommt ein enger Verwandter eine schreckliche Diagnose und dann lässt er sich von der Familie nicht helfen oder "vertuscht" auch noch seinen Gesundheitszustand. Es ist schwierig zuzusehen, man möchte helfen, kann aber nicht. Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hoffe, dass es dein Schwiegervater bald geschafft hat. Euch wünsche ich für die kommende Zeit viel Kraft und ich hoffe, dass deine Schwiegermutter auch ohne ihren Mann "weiterleben" kann. Liebe Grüße Susanne |
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#5
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ja das wünsche ich ihm auch. Heute waren alle Enkelkinder da - meine Kinder haben nicht so viel Kontakt - aber sie sind schwerstens erschrocken. Aber mal sehen - vielleicht hilft es ihm in der Entscheidungsfindung.
Ich habe ihm nunmal geraten sich das Wasser aus dem Bauch punktieren zu lassen - damit die Nieren nicht überlastet werden - und er so schneller wieder luft bekommen kann. Verstehe das mit der Palliativ sowieso nicht, einerseits liegt er bereits in einem Einzelzimmer, andererseits behandeln sie auf Teufel komm raus weiter Entwässerung, Kreislaufmittel, Kochsalz und Ringerlösung, wir hoffen alle dass er keine Herzmedikamente nimmt, so brutal es klingt - es wäre nur eine Leidensverlängerung - loslassen ist für ihn sowieso so schwer. künstliche Ernährung und er soll noch zusätzlich selber essen- trinken und wenn möglich aufstehen. Wir haben ihn heute zu zweit hochgezerrt damit er im Bett sitzend essen konnte und irgendwie war es dann mit dem Reden auch besser aber wir mussten immer wieder Pausen machen weil ihm schwindelig wurde , weil der Rollstuhl der da in der Ecke steht - den brauchen wir nicht - der steht nur zur Zierde da . Zumindest schmeckt es ihm teilweise - teilweise wieder gar nicht. Es ist ein ständiges hind und her.Schwiegermutter habe ich auch gesehen, sie sieht fast genauso aus wie er. sie wacht tag und nacht am Krankenbett, sie geht von der Wohnung bis ins Krankenhaus und von dort wieder heim. Kontakt nur noch zur schwägerin - unser Kontakt war leider nie gut - an dem leidet mein Mann am meisten - gerade jetzt. Ich verstehe solche Sachen nicht - ich habe auch eine Familie -und in solchen situationen ist man doch füreinander da - man kann sich aufeinander verlassen. Leider ist dem hier nicht so... und das tut weh beim Zusehen. Habe sie heute zweimal eingeladen - sie möge doch auf einen Kaffee vorbeikommen oder einfach mal anrufen - dass wir uns auf einen Kaffee treffen - nigiert - absolut nigiert, Geändert von Hase72 (07.09.2013 um 22:04 Uhr) |
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#6
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Hallo,
dieser Kasten (wie Du schreibst) ist ein Port http://flexikon.doccheck.com/de/Port Auch meine Mama hatte sehr viel Wasser im Bauch, Hände, Arme....., das konnte nicht punktiert werden, da sich das Wasser an Eiweiße bindet, die dann beim punktieren fehlen/mit ausgeschwämmt werden (so habe ich das verstanden). Also nicht vergleichbar z. b. mit Wasser in der Lunge. Palliativ bedeutet, einem schwerstkranken Menschen den letzten Lebensabschnitt so angenehm wie möglich zu machen. Darunter wird in erster Linie die Schmerzbehandlung verstanden, z.B. starke Morphingaben bei Krebskranken. Sicher auch Flüssigkeit u. Ernährung, wenn nicht durch eine Patientenverfügung anders gewollt. Ich wünsche Euch allen viel Kraft! MfG |
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#7
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Danke für die Infos und fürs Antworten. Es ist schön hier zu schreiben, und auch mal über seine Ängste schreiben zu können.
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