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#1
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Hallo!
Vielen Dank für die Rückmeldungen. Meine OP (Zervixkarzionem, Wertheim) ist heute zwei Wochen her, ich bin jetzt schon wieder sechs Tage zu Hause und ich habe kaum noch Nachwirkungen. Meine Blase funktioniert einwandfrei, der Darm ist noch etwas beleidigt, geht aber auch (esse Trockenpflaumen), die Narbe juckt. Ich fahre wieder Fahrrad, schmeisse meinen Haushalt alleine (alleinerziehend, zwei Kinder, 7 und 11), und arbeite schon ein wenig. Eine Reha werde ich nicht machen, weil ich nicht weiss, wohin in der Zeit mit meinen Kindern. Meine Versicherungen (Beamtenbeihilfe und Privat) zahlen es nicht, dass sie mitkommen, ebensowenig wie Haushaltshilfe). Weil ich nun keine Eierstöcke habe, nehme ich Hormontabletten. Ich bin noch 5 Wochen krankgeschrieben und werde in dieser Zeit nur wenig arbeiten. Danach ist wahrscheinlich alles wieder wie vor der Krankheit. Geht das so schnell oder fühlt es sich jetzt nur so an? Viele Grüße, Sabri |
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#2
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Hallo!
Heute ist der 19. Tag nach der OP und die großen Nebenwirkungen sind bis jetzt ausgeblieben. Meine Blase funktioniert immer noch, die Narbe verheilt gut (bis auf eine Stelle, die hat so einen weißen Belag), der Darm funktioniert (aber nur mit einer Tüte Movicol am Tag). Ich erledige meinen Haushalt alleine, einkaufen, Rad fahren, Haustiere versorgen, alles geht. Aber ich muss nachts 3-6 mal auf die Toilette, weil der Bauch weh tut, sobald etwas in der Blase ist und ich dann aufwache. Außerdem bin ich abends so erschlagen, dass ich in der Regel mit den Kindern ins Bett gehe. Ich habe oft überhaupt keine Kraft mehr und denke mittlerweile, diese wurde mir mit der Gebärmutter herausoperiert. Ich frage mich, wann und wie ich jemals mein altes Leben (alleinerziehend, zwei Kinder, voll berufstätig mit anspruchsvollem Job, also 18 Stunden in Aktion, 6 Stunden schlafen pro Tag) wieder aufnehmen kann. Ich denke darüber nach, ob ich eine stationäre Reha machen soll. Diese würde nicht ganz billig werden, da ich die Mitnahme der Kinder selber finanzieren muss (wegen privat versichert und Beamtenbeihilfe). Ich müsste für drei Wochen für die Kinder etwa 3000 Euro bezahlen, dazu kommen noch meine Zuzahlungen. Eine andere Möglichkeit gibt es da leider nicht und ich kann die Kinder nach dem Krankenhausaufenthalt nicht schon wieder alleine lassen. Aber was bringt so eine Reha? Ist sie diese Zuzahlungen wert? Und wenn, wo sollte ich zur Reha gehen? Gruß! |
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#3
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Hallo!
Ich habe mich jetzt gegen eine Reha entschieden. Ich weiß, dass es fast nicht sein kann, aber ich bin zu 99% wieder gesund. Die OP war vor drei Wochen, ich gehe wieder arbeiten und ich merke außer ein leichtes Jucken an der Narbe nichts mehr. Ich habe auch keine Angst, dass die Krankheit wiederkommt. Viele Grüße, Sabri |
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#4
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Hallo!
Ich hatte gestern ein prämenstruelles Syndrom vom feinsten und dann gestern Abend einen Blutfleck in der Unterhose (nicht groß, etwa 3x3 cm). Ich habe in den Kalender geschaut und hatte meine letzte Menstruation im Januar vor 28 Tagen (hatte einen sehr regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen). Wie kann das mit dem Blutfleck sein ohne Gebärmutter? Und mit dem PS ohne Eierstöcke? Gruß, Sabri |
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#5
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Hallo!
Was bedeutet eigentlich"das corpus uteri mit proliferierendem Endometrium sowie einer aktiven Endometriosis interna!? Viele Grüße, Sabri |
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#6
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Hallo!
Mir geht es immer noch sehr gut, ich finde es sogar gar nicht so schlecht, keine Menstruation zu haben. Die hätte ich nämlich jetzt bekommen. Aber ich merke auch diesmal wieder, dass sie gekommen wäre, ich habe nämlich ein leichtes prämenstruelles Syndrom (beim ersten Mal nach der OP hatte ich es aber stärker und es kam sogar etwas Blut, das ist diesmal nicht so). Einzig und allein bin ich noch schneller müde als vorher. Das führt dazu, dass ich manchmal um 20 oder 21 Uhr mit meinen Kindern ins Bett gehe. Bei der Arbeit werde ich noch sehr geschont. Ich bin zwar 12 Tage nach der OP wieder zur Arbeit gegangen, aber zunächst nur stundenweise. Eigentlich wäre die Schonung nicht mehr nötig, manchmal habe ich sogar ein schlechtes Gewissen, manchmal genieße ich auch, alles langsamer machen zu können. Ab Sommer könnte ich mich auf eine besser bezahlte Stelle bewerben, diese Arbeit ist aber mit viel mehr Verantwortung und Stress verbunden (Schulleiterin). Ich hatte sowieso auch vor der Krebserkrankung darüber nachgedacht, hätte es aber wahrscheinlich erst in 2-3 Jahren gemacht, weil meine Kinder noch relativ klein sind (7 und 12) und ich als Alleinerziehende alles eben auch allein machen muss. Aber nun bietet sich eine Stelle an und ich wurde gebeten, mich zu bewerben. Die Arbeit habe ich vertretungsweise schon mal gemacht. Ich frage mich nun, was eine Krebserkrankung beruflich bedeutet, mit welchen Einschränkungen muss ich rechnen? Hat von euch jemand nach der Erkrankung beruflich noch mal draufgesattelt? Gruß, Sabri |
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#7
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Hallo Sabri,
ich habe - allerdings erst nach einer Reha, in der man mich, nachdem ich mich nicht weiter krankschreiben lassen wollte, auch erst noch von der Notwendigkeit einer Wiedereingliederungsmaßnahme überzeugen musste - meinen Vollzeitsarbeitsplatz zurück erobert. Später habe ich dann "draufgesattelt", indem ich mich neuen Herausforderungen gestellt und weitere Aufgabengebiete übernommen habe. Es hat mir in vielerlei Hinsicht geholfen, und zwar bis heute, so dass ich es nie bereut habe und sagen kann, dass - in meinem Fall - die Vorteile überwiegen.
__________________
lg, Petra |
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| cervixkarzionom |
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