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Hallo zusammen,
bereits im Dez 2013 habe ich mich an euch gewandt. Meine liebe Oma hat da die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten. Wir haben nun noch über 1 Jahr miteinander verbringen können - plötzlich holt uns alles wieder ein. Am 3.1. kam sie ins Krankenhaus, weil sie wieder gelb würde und sich ständig übergeben musste. Diesmal heißt es: Metastasen in der Lunge und im Bauchfell. Der Alptraum hat uns nun doch eingeholt. Der Gallengang ist so verstopft, dass keinerlei Flüssigkeit mehr durch geht. Er konnte aber nicht mehr nach außen gelegt werden, das wurde in einer OP versucht. Dennoch wurde wohl irgendwas "geöffnet", denn das Gelbe und der Juckreiz verschwinden. Sie bekommt Flüssignahrung und hat nun eine Magensonde gelegt bekommen (gegen das Erbrechen). Am Donnerstag gibt es einen Port für Flüssignahrung und dann kommt sie heim. Ein paar Tage bis Wochen..... was sollen wir damit nun anfangen????? Sie hat bereits kleine Schmerzpflaster und wird vollgepumpt mit einem Beutel nach dem anderen (Infusion, Nahrung,...). Die Ärztin sagte, dass die Gallenflüssigkeit nun in Bauchraum laufen würde. Das wäre aber nicht weiter schlimm. Stimmt das? Was kommt in diesem Stadium noch auf sie zu? Was wird passieren? Wie können wir ihr helfen??? Wir sind rund im die Uhr da und pflegen soweit wie möglich zusammen mit der Caritas. Es soll wohl auch ein Palliativteam kommen sobald sie zuhause ist. Geht das jetzt so schnell? Sie ist geistig völlig fit aber kommt mir langsam etwas "weiter weg" vor durch die Medikamente. Wird das so bleiben? Wird es schlimmer? Wir möchten uns nicht verabschieden sie auch nicht. Es tut so furchtbar weh und ich möchte nicht dass sie leidet. Davor haben wir große Angst! Geändert von gitti2002 (14.01.2015 um 00:13 Uhr) Grund: Themen zusammengeführt |
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#2
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Hallo Dandelion,
was noch auf Euch zukommt weiß ich auch nicht. Aber da vom Palliativteam die Rede ist, ist es nichts schönes. Ein kleines Mädchen was mir sehr nahe stand ist mit 6 Jahren an Krebs verstorben. Auch bei ihr war ein Palliativteam. Das war auch gut so, denn die Dame hat auch dafür gesorgt, dass die Kleine keine Schmerzen hatte. Und ich denke, das werden sie auch bei deiner Oma tun. Man will sich nicht verabschieden, will es einfach nicht wahr haben. Und doch glaube ich, dass es beiden besser gehen wird, wenn man sich in gewisser Weise verabschiedet. Ich denke, folge Deinem Gefühl, wann es Zeit für einen Abschied ist. Ich finde es großartig, dass Ihr Euch so kümmert und für sie da seid. Es kann nichts schlimmeres geben, als in so einer Situation ohne Familie da zu stehen. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft für das was kommt. LG Anchilla Geändert von gitti2002 (14.01.2015 um 00:13 Uhr) Grund: Themen zusammengeführt |
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