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#1
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Meine Mama wollte immer den Test machen lassen aber irgendwie ist sie dann nie dazu gekommen weil sie diesen auch selber in Auftrag geben hätte müssen (die anderen Krebsfälle in unserem Stammbaum sind andere Krebsarten).
Ob man das als Kind überhaupt wissen will ist natürlich auch eine Frage. Klar kann man mit der Gewissheit dass man das Gen wahrscheinlich auch hat dann zb die Familienplanung früher beginnen/abschließen und dann raus mit dem ganzem aber naja. |
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#2
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Also ich möchte es schon wissen, denn wenn ich das Gen hätte, würde ich mir nach Abschluss der Familienplanung alles entfernen lassen!
Was mich aber nun doch etwas verdutzt ist das keine Nachuntersuchung bei meiner Mama gemacht wird, kein CT, gar nichts... |
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#3
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Likeagirl, wenn Du es wissen willst, musst Du Dich eh testen lassen.Denn selbst wenn Deine Mutter ein defektes Gen hätte, besteht bei den Töchtern ja "nur" eine 50% Chance.
Und was sollte ein CT zu diesem Zeitpunkt bringen außer unnötige Strahlenbelastung? Was muss abgeklärt werden?
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lg gilda |
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#4
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Bei uns war das immer so dass man sich um jede Untersuchung richtig prügeln musste. Alles so teuer. Scheint aber in Deutschland besser zu sein was ich so hier gelesen habe. Aber nachhaken schadet sicherlich nicht, fragen kann man ja immer.
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#5
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Ja natürlich aber dann würde unser Test wohl bezahlt werden wenn die Mutter bereits Genträgerin ist oder sehe ich das falsch?!
Na ob der Krebs womöglich schon gestreut hat?! Oder ist das nicht üblich, ich lese hier immer wieder das Leber Lunge Hirn oder Knochen nach Metastasen abgesucht werden... LG Chrissi |
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#6
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Zitat:
ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Test auf BRCA bei Deiner Mutter gemacht wird, wenn keine gehäuften Brust-/ Eierstock-Krebserkrankungen bisher auftraten. Deine Uroma war nach den geltenden Kriterien mit 60 Jahren schon "alt". Das BK Durchschnittsalter liegt bei 63 Jahren. Deine Mutter hat den BK in einem nicht mehr jungen Alter bekommen und dazu noch einen, der bei den BRCA-Mutationen eher nicht auftritt. Ich selber war 42 Jahre alt, als ich erkrankte und hatte den typischen BRCA1 Krebs: triple negativ, G3. Und mir wurde der Test verweigert mit der Aussage, ich wäre zu alt und da bisher in meiner Familie besagte Krebserkrankungen nicht auftraten.Selbst wenn ich ihn selbst zahlen wollte, er würde bei mir nicht gemacht. Das war allerdings 2009, aber immerhin in einem renommierten Zentrum in Köln. Deine Mutter hat sehr viel Glück gehabt, sie hat eine sehr gute Prognose. ![]() Liebe Grüße, Jule
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"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." Albert Schweitzer |
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#7
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So nun ist auch der endgültige pathologische Befund da.
Das steht im Nachbericht: Asessment: Links retromamilär 27x12x10 mm in 5-15 mm Tiefe, cT2, cN0; rechts oB, Lymphabflusswege frei. Kein MRT erforderlich. Histologie: 1. Mammaabladat links mit bis zu 2,2 cm großem mäßig differenziertem (Score nach Elston und Ellis: 3+2+1=6) invasiv-lobulärem Mammacarcinom. Tumorfreie Resektionsränder mit Sicherheitsabstand zirkulär mindestens 0,5 cm. Nebenbefundlich seborrhoische Kreatosen des Hautanteils. 2. intramammärer Lymphknoten: Mammagewebe mit kleinherdiger Adenose. Keine Atypie, kein maligner Tumor. Tumorfreies Fettgewebe und zwei metastasefreie Sentinel Lymphknoten aus der linken Axilla. In den immunhistochemischen Zusatzuntersuchungen der beiden Sentinel-Lymphknoten bezüglich Pancytokreatin und CK7 jeweils kein Nachweis von (isolierten) Tumorzellen. Postoperative Tumorklassifikation: pT2, pN0 (0/2; sn), L0, V0, entsprechend einem Stadium II A, Differnezierungsgrad G2, R-Status R0 Immunhistochemischer Rezeptostatus: ER 80% (9/12), PR 80% (9/12), Her2/neu 1+, Ki67 10% Die endokrine Therapie mit Tam/ Stich Al (Tamoxifen 20 mg/d für 2 Jahre, dann ggf. wechsel auf einen Aromataseinhibitor sobald postmenopausal) ist empfohlen. Vor der Therapie Aromataseinhibitoren empfehlen wir regelmäßige Osteodensitometrien. Regelämßige Nachsorge in empfohlenen Abständen. Keine Humangenetische Beratung wegen BRCA. Kann mir das vielleicht jemand übersetzen? ![]() Danke Chrissi
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#8
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Liebe Chrissie,
aber gerne ![]() Was genau verstehst Du nicht? Ich drücke es mal mit meinen eigenen Worten aus: ein luminal A Tumor- das "Freundlichste", was man bei BK haben kann, mit einer hohen Hormonempfindlichkeit und einem niedrigen Ki67(10) Also ein wenig aggressiver Tumor, ohne befallene LK und Her2 neu negativ. Er wird ausschließlich mit Antihormontherapie behandelt. Er wurde im Gesunden entnommen und eine Testung auf BRCA wird nicht durchgeführt. Bevor die AHT beginnt, sollte eine Knochendichtemessung vorgenommen werden. Also, mach Dir keine Sorgen, alles in allem sehr positiv ![]() Liebe Grüße, Jule
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"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." Albert Schweitzer |
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| invasiv-lobuläres, mammakarzinom |
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